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180 Millionen gefordert Früherer NFL-Profi strebt Mega-Klage an

Sharrif Floyd macht ein Ärzteteam für sein Karriereende verantwortlich und will nun vor Gericht ziehen.

Sharrif Floyd.
Legende: Will Gerechtigkeit Sharrif Floyd. Imago

Sharrif Floyd, ehemaliger Defensive Tackle der Minnesota Vikings, sollte sich 2016 einer routinemässigen Arthroskopie unterziehen. Während der OP stellten die Ärzte eine Mikrofraktur fest und entschieden, den Knochen anzubohren.

Wegen der Blutung bekam Floyd nach dem Eingriff Schmerzmittel, dadurch sollen Nerven und Muskeln in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Davon erholte sich der 27-Jährige nicht ausreichend, um wieder Football spielen zu können.

Ich werde Sharrif zu Gerechtigkeit verhelfen. Wir werden versuchen, die Leute zur Verantwortung zu ziehen, die seine Karriere beendet haben.
Autor: Brad SohnAnwalt von Sharrif Floyd

Deshalb will Floyd nun eine Klage in Höhe von 180 Millionen Dollar einreichen. Dies gab sein Anwalt Brad Sohn gegenüber ESPN bekannt. Ein Arzt, ein Anästhesist, zwei weitere Personen vom Medizinpersonal und das Krankenhaus sollen laut ESPN verklagt werden.

Die 180 Millionen orientieren sich an der Summe, die Floyd im besten Fall in seiner Karriere hätte verdienen können. «Ich werde Sharrif zu Gerechtigkeit verhelfen. Wir werden versuchen, die Leute zur Verantwortung zu ziehen, die seine Karriere beendet haben», sagte Sohn.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Raymond Klaus (Ray)
    Bei uns können die Aerze machen was sie wollen. Es passiert zu 99.99999Przent gar nichts. Der Patient bezahlt und ist dann noch der DUMME.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    In der Schweiz werden alle Patienten vor einem Eingriff aufgeklärt über jedwelche Komplikationen - sodass manch einer lieber gar nicht unterschreiben möchte. Ohne schriftliche Einwilligung zur Operation inkl. den möglichen Komplikationen geht bei uns gar nichts - Kaum vorstellbar, dass dies in den USA anders läuft. Aber manche Schlagzeilen sind einfach zu köstlich, um sie nicht zu veröffentlichen.
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    1. Antwort von Reto Camenisch (Horatio)
      Stimmt. Ich musste in den USA, wie in der Schweiz ein solches Blatt unterschreiben.
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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    Eigentlich ziemlich dreist vom "besten Fall" auszugehen. Würde doch auch das durchschnittliche Einkommen über diese Zeitspanne ausreichen. Bei jeder OP ist es halt so, dass es auch mal weniger gut als geplant laufen kann. Das Problem ist doch, dass der Junge seine Ansprüche nicht runterschrauben kann, jetzt wo er nicht mehr das grosse Geld verdient. Willkommen im Alltag von 99.9% der Menschheit.
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    1. Antwort von Robin Rost (rob_ros)
      Ich denke dass der Ansatz den "besten Fall" daher stammt, dass Floyd versucht das Maximum aus dem Fall rauszuholen. Würden doch viele von uns auch machen?! Wenn er nun 180 Millionen fordert und die Hälfte kriegt wird er sich sicher damit zufrieden geben. Wenn er aber bei 100 startet und dann die Hälfte kriegt ist er "nur" noch bei 50 Millionen. Sei's drum - ein äusserst unglücklicher Fall. Der Junge tut mir leid!
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