Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

MLB-Saisonstart VAR im Baseball: Wenn sich Sportler vermehrt an den Kopf greifen

Die Major League Baseball macht einen weiteren Schritt ins elektronische Zeitalter.

Mit einem diskussionslosen 7:0-Auswärtssieg der New York Yankees beim historischen Rivalen San Francisco Giants ist die Major League Baseball in ihre Jubiläumssaison gestartet (150 Jahre National League, 125 Jahre American League). Bis Ende September werden nicht weniger als 2430 Regular-Season-Spiele ausgetragen.

Die grösste Regeländerung in der nach Umsatz zweitgrössten Sportliga der Welt ist die Einführung eines automatischen Ball-Strike-Challenge-Systems (ABS). Zweimal pro Spiel kann der gerade beteiligte Werfer, Batter oder Catcher die Schiedsrichterentscheidung zu einem Pitch anfechten.

Mittels eines elektronischen Systems wird dann überprüft, ob der geworfene Ball die «Strike zone» (das gedachte Rechteck, durch das der Ball geworfen werden muss) passiert oder verfehlt hat. Ist die Anfechtung erfolgreich, behält das Team seine Anzahl Challenges.

Angezeigt wird die Challenge mit einem Schlag der Hand auf den eigenen Helm. Die Geste bedeutet also nicht mehr in jedem Fall, dass sich der entsprechende Spieler über ein eigenes Missgeschick aufregt.

Meistgelesene Artikel