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Auch Antetokounmpo hilft Golden State spendet eine Million Dollar an Hallen-Personal

Die NBA-Stars plagen wegen Meisterschafts-Unterbrechungen keine finanziellen Sorgen; anders sieht das beim Hallen-Personal aus.

Die Warriors Damion Lee und Stephen Curry.
Legende: Wollen helfen Die Warriors Damion Lee (l.) und Stephen Curry. Keystone

Die NBA zeigt Solidarität mit den Angestellten in den Arenen – aber nicht nur sie. Die Golden State Warriors wollen die Mitarbeiter in ihrer Halle mit einer üppigen Spende unterstützen. Den Angestellten soll mit einer Million Dollar geholfen werden.

Der Besitzer des Basketballklubs, die Spieler und die Trainer bringen diese Summe angesichts der Ausbreitung des Coronavirus gemeinsam für das Personal auf.

Wir können das gemeinsam durchstehen.
Autor: Giannis Antetokounmpo

Die Warriors beschäftigen nach eigenen Angaben bei jedem Heimspiel mehr als 1000 Menschen in verschiedenen Teilzeitpositionen, von Personal an den Essständen bis zum Sicherheitspersonal. «Als Spieler wollten wir gemeinsam mit dem Besitzer und den Trainern etwas tun, um den Kummer in dieser Zeit zu lindern», sagte Stephen Curry, das Aushängeschild des NBA-Teams.

Auch Antetokounmpo spendet

«Wir können das gemeinsam durchstehen», erklärte auch Superstar Giannis Antetokounmpo in den sozialen Netzwerken. Der Flügelspieler von den Milwaukee Bucks kündigte an, 100'000 Dollar an die Hallen-Mitarbeiter zu spenden.

Entwarnung beim NBA-Champion Toronto

Nach den Coronavirus-Fällen bei den Utah Jazz sind die Untersuchungen bei den Toronto Raptors negativ ausgefallen. Toronto liess nach eigenen Angaben seinen gesamten Tross, der am Montagabend in Salt Lake City war, auf das Virus testen. Wie der NBA-Champion aus Kanada mitteilte, steht das Ergebnis bei einer Person allerdings noch aus. Die Raptors waren das letzte Team, das gegen die Utah Jazz um die beiden Coronavirus-Fälle Rudy Gobert und Donovan Mitchell gespielt hatte.

Auch im Eishockey oder im Baseball werden solche Anstrengungen unternommen. So wollen die Detroit Red Wings aus der NHL und die Detroit Tigers aus der MLB einen Fonds mit einem Umfang von einer Million Dollar für die Hallen-Mitarbeiter einrichten. Beide Klubs haben denselben Besitzer.

SRF zwei, sportlive vom 11.03.20, 20:30 Uhr; sda/twu

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    @Daniel Flückiger. Ich meine eben gerade nicht das Engagement der Superreichen sondern das der Leute, die deutlich weniger Geld haben als die Durchschnittsschweizer und sich trotzdem über ein hohes Mass an " common sense" ( ist übrigens in den USA ein Schulpflichtfach) ausweisen. Natürlich ist ein Sozialversicherungssystem wie in der Schweiz dem amerikanischen vorzuziehen, führt aber oft auch dazu, dass die Leute glauben, sich aus der persönlichen Verantwortung davonstehlen zu können.
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  • Kommentar von Fabio Skalpell  (Fabio Skalpell)
    Dass die Angestellten weiter bezahlt werden, sollte ja eigentlich selbstverständlich sein und nicht von den Spielern abhängen. Trotzdem schön zu hören.
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  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    In Europa hat man sich angewöhnt, wegen des aktuellen Präsidenten die US Amerikaner in Bausch und Bogen als geldgierige Egoisten zu verdammen. Vergessen geht dabei, dass in Krisenzeiten sehr viele Amerikaner eine Form der Solidarität und auch Nachbarschaftshilfe an den Tag legen, von der wir Europäer eine grosse Scheibe abschneiden könnten(z.B Hurrikan Kathrina). So sind die Solidaritätsgesten hochbezahlter US Sportler eigentlich logisch, wogegen man solche Gesten in Europa bejubeln würde/möchte
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    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      In Europa ist es halt eine andere Form der Solidarität. Die Stelle verliert man zum Beispiel nicht so schnell wie in den USA.
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    2. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      In Europa haben wir funktionierende Sozialversicherungen. Das ist institutionalisierte Solidarität, die nicht von noblen und medial inszenierten Gesten der Superreichen abhängt. Ist mir irgendwie lieber so.
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