Die Warriors triumphierten zum 3. Mal innerhalb von 4 Jahren. Für die Franchise aus Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien ist es der insgesamt 6. Titel nach 1947, 1956, 1975, 2015 und 2017. Erfolgreicher waren seit der NBA-Gründung nur die Boston Celtics (17) und die Los Angeles Lakers (16), gleichauf mit Golden State liegen die Chicago Bulls (6).
Machtdemonstration der Warriors
Die Mannschaft um den zum 2. Mal in Folge zum wertvollsten Spieler gewählten Kevin Durant, Stephen Curry, Klay Thompson und Draymond Green war in der Serie mit Ausnahme der 1. Partie unwiderstehlich. Zum Auftakt hatte sich Golden State zuhause erst in der Verlängerung 124:114 durchgesetzt.
Die Stars der Golden State Warriors
-
Bild 1 von 7. Stephen Curry. Der 30-jährige Point Guard spielt seit 9 Jahren bei Golden State. Der Superstar ist der beste Freiwerfer der Liga – und mit 34,7 Millionen Dollar der Bestverdienende. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 2 von 7. Kevin Durant. Der 29-Jährige wechselte vor zwei Jahren unter massiven Nebengeräuschen von Oklahoma City nach Oakland. Der 2,06-m-Mann ist neben Curry der zweite grosse Star der Warriors. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 3 von 7. Klay Thompson. Der 28-jährige Shooting Guard spielt seit 2011 für die Warriors. Zusammen mit Teamkollege Curry bildet Thompson die «Splash Brothers», die 2014 mit gemeinsamen 484 Dreipunktewürfen einen NBA-Rekord aufstellten. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 4 von 7. Draymond Green. Der 28-Jährige ist einer der besten Verteidiger der Liga. In der vergangenen Saison war er der «NBA Defensive Player of the Year». Wegen seiner harten Spielweise wird Green immer wieder mit dem früheren «Bad Boy» Dennis Rodman verglichen. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 5 von 7. Quinn Cook. Der Point Guard spielte als Ersatz für den zwischenzeitlich verletzten Stephen Curry stark auf. In der Regular Season erzielte der 25-Jährige in 33 Partien im Durchschnitt 9,5 Punkte. Auch in den Playoffs konnte er überzeugen. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 6 von 7. Andre Iguodala. Der 34-jährige Small Forward ist mit seiner Erfahrung ein wichtiger Starter für die Warriors. In der zu Ende gegangenen Saison knackte er die Marke von 1000 Regular-Season-Partien. Bildquelle: Reuters.
-
Bild 7 von 7. Steve Kerr. Der 52-Jährige ist seit 2014 Trainer bei Golden State. Unter seiner Leitung erreichten die Warriors jedes Mal den NBA-Final und holten sich 3 Mal den Titel. Bildquelle: Reuters.
Cleveland um den dreimaligen Finals-MVP LeBron James konnte das 4. Spiel nur bis zur Pause offen gestalten. Ab dem 3. Viertel hatten die Cavaliers den starken Warriors aber nichts mehr entgegenzusetzen. Vor allem Superstar Stephen Curry, mit 37 Punkten Topskorer des Abends, war kaum zu stoppen.
Zum besten Spieler der Finalserie wurde schliesslich aber Durant gewählt. Der 29-Jährige realisierte beim entscheidenden Erfolg ein «Triple Double» (20 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists).
Ich kann von diesem Gefühl nicht genug bekommen.
«Den Titel zu gewinnen, ist unglaublich hart. Ihn 3 Mal in 4 Jahren zu gewinnen, ist unfassbar», jubelte Shooting Guard Klay Thompson nach der Gala-Vorstellung. Curry ergänzte: «Ich kann von diesem Gefühl nicht genug bekommen.»
Baumeister des Erfolges ist Trainer Steve Kerr, der die Warriors in 4 Jahren zu 3 Titeln geführt hat. Der 52-Jährige ist voll des Lobes für seine Spieler: «Die Jungs sind unglaublich talentiert. Sie haben viel Spass zusammen. Sie kämpfen und laufen füreinander. Der dritte Titel ist das Resultat davon.»
Resultate
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 09.06.18, 07:30 Uhr