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Irving: «Man kann nur bis zu einer gewissen Grenze einstecken» (engl)
Aus Sport-Clip vom 18.04.2022.
abspielen. Laufzeit 48 Sekunden.
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Nächster Eklat des Superstars Irving zeigt Celtics-Fans den Mittelfinger

In Spiel 1 der NBA-Playoff-Achtelfinals zwischen Boston und Brooklyn sorgte Kyrie Irving für einen Aufreger.

Es ging heiss zu und her in der Schlussphase in Boston: Die Gäste aus Brooklyn lagen gut 10 Sekunden vor Schluss mit 114:113 in Führung. Doch die Celtics schafften dank einem Korbleger von Jayson Tatum in letzter Sekunde noch die Wende zum 115:114-Sieg.

Dass die Stimmung im TD Garden in Boston aber schon vorher kochte, dafür hatte Brooklyns «Enfant terrible» Kyrie Irving gesorgt. Der Ex-Celtics-Spieler liess sich vom Publikum provozieren und zweimal zu einer Mittelfinger-Geste hinreissen.

Er habe den Fans «die gleiche Energie entgegengebracht wie sie mir», so Irving, der 39 Punkte skorte. «Wir sind diejenigen, von denen erwartet wird, sanftmütig und demütig zu sein – scheiss drauf, es sind die Playoffs.»

Irving hatte grosse Teile der Saison verpasst, weil er sich nicht gegen das Coronavirus hat impfen lassen. Weil er einen Fan seines anderen Ex-Clubs Cleveland beschimpfte und sich bei einem Heimspiel unerlaubt in der Kabine aufhielt, musste Irving bereits zwei hohe Geldstrafen zahlen. Nun droht ihm eine weitere.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Meier  (ma.meier)
    Ich kenne ihn nicht und auch Basketball verfolge ich kaum. Aber der Mann versteht nichts von Sport. Es geht darum ein Vorbild zu sein und das ist er mit der Aktion nicht und auch dass er nicht merkt, dass das nicht geht, verschlimmert es nur. Kommt mir wie ein kleines Kind vor…
    1. Antwort von Patrick Schiess  (seloraphim)
      Sport ist nur am Rande „Vorbild sein“… Sport ist siegen, verlieren, trainieren, über sich hinauswachsen, kämpfen, Emotionen zeigen, Mental stark sein, aufstehen, sich nicht unterkriegen lassen, gegen widrige Umstände ankämpfen und noch so vieles mehr! Auch wenn solche Aktionen unschön sind und sich nicht „gehören“… am Schluss sind auch Sportler einfach Menschen! Diese neuartige „ich mach mal einen auf empört“ Mentalität ist nur erbärmlich und verleiht der Scheinheiligkeit eine neue Dimension!
    2. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Emotionen zeigen ja, aber nicht so. Das ist nur peinlich und gehört sich nicht. Ja, es kann passieren. Aber im Nachhinein muss einem das bewusst sein. Ausserdem äusser unprofessionell, überhaupt auf so etwas einzugehen.
    3. Antwort von Patrick Schiess  (seloraphim)
      Im Nachhinein entschuldigen sich viele in der Öffentlichkeit für Ihr Handeln, Reden oder was auch immer… wie oft dies wohl authentisch ist? Hauptsache man ist nicht mehr im Empörungssog, ob man die Entschuldigung auch wirklich erst gemeint hat, ist gar nicht relevant… da ist es mir tausend Mal lieber, dass einer zu seiner deplatzierten Geste steht und diese auch plausibel erklärt, als einfach eine platonische, nichtssagenden Entschuldigung von sich zu geben. Schein ist leider wichtiger als sein!