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New York im Ausnahmezustand Promis, Partys, Preis-Irrsinn: Notizen zum NBA-Final

Die New York Knicks benötigen noch einen Sieg zum Titel in der NBA. Der «Big Apple» dreht jetzt schon durch.

Gruppe von Menschen in blauen T-Shirts jubeln in einem Sportstadion.
Legende: Haben sichtlich Freude Taylor Swift und Alana Haim. Reuters/Imagn Images/Vincent Carchietta

Im ohrenbetäubenden Basketball-Tollhaus Madison Square Garden tanzte Taylor Swift zum Partyklassiker «Hey Baby», in den Strassen von Manhattan herrschte Ausnahmezustand: Die New York Knicks haben NBA-Geschichte geschrieben und sind nur noch einen Sieg von der ersten Krönung seit 1973 entfernt.

Pop-Superstar Swift, die in einem blauen Oberteil mit dem Aufdruck «Stevie Knicks» (eine Anspielung auf Stevie Nicks, die Sängerin der Rockband Fleetwood Mac) in der ersten Reihe sass, verschwand mit ihren Begleiterinnen Alana Haim, Este Haim und Mariska Hargitay in den Katakomben in einer Jubeltraube mit weiteren Fans, bevor sie strahlend aus der Arena entschwand. 

Mehrere tausend Dollar pro Ticket

Swift war nach der Absage von Präsident Donald Trump der prominenteste Fan im «MSG». Ob sie ihr Ticket bezahlen musste, ist nicht bekannt. Sie hätte es sich locker leisten können, anders als die Durchschnitts-New-Yorkerin.

Zwar fiel der Preis nach der Knicks-Niederlage in Spiel 3 von durchschnittlich 13'500 auf rund 3900 Dollar, für den teuersten Platz mussten aber doch 50'000 Dollar hingeblättert werden.

Watch-Party abgesagt

Trotz Trumps Absage blieben die Sicherheitsvorkehrungen für einen präsidentiellen Besuch in Kraft – und die Knicks sagten ein geplantes Public Viewing vor der Arena ab. Besitzer James Dolan begründete dies damit, dass er mit den Einschränkungen der Stadt (maximal 1000 Fans) nicht einverstanden sei.

Kleinere «Watch Partys» in anderen Ecken der Metropole fanden hingegen statt. Nach der Partie versammelten sich vielerorts Knicks-Fans zu spontanen Feiern, brannten Feuerwerk ab, tanzten in den Strassen und sangen in der U-Bahn. «Knicks in Five» (Knicks in 5 Spielen) war ein häufig gehörter Slogan.

Gröbere Zwischenfälle wie nach Spiel 3 blieben aus. Am Dienstag (Ortszeit) waren bei Ausschreitungen am Bryant Park in Manhattan fünf Polizisten verletzt und 21 Personen vorübergehend festgenommen worden.

Radio SRF 1, 11.06.2026, 06:30 Uhr ; 

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