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Basketball Sefolosha erwägt Klage gegen die Polizei

Thabo Sefolosha ist nach monatelanger Absenz wieder auf das sportliche Parkett zurückgekehrt. Die Verhaftung des Romands im letzten April sorgt aber auch 2 Wochen nach dem Freispruch noch für Gesprächsstoff.

Thabo Sefolosha
Legende: Plant den Gegenangriff Thabo Sefolosha bei seinem Freispruch am 9. Oktober. Keystone

Einem Bericht der New York Post zufolge will Thabo Sefolosha die Stadt New York sowie 8 New Yorker Polizisten auf bis zu 50 Millionen Dollar Schadenersatz verklagen. Der Waadtländer Basketballer war im Frühling in Manhattan verhaftet worden. Bei dieser Polizei-Aktion wurde ihm das Wadenbein gebrochen. Erst vor rund 2 Wochen wurde der Spieler der Atlanta Hawks von einem Gericht in New York vom Vorwurf der Behinderung der Polizeiarbeit freigesprochen.

Noch keine Klage

Der 31-Jährige hat besagten Bericht mittlerweile dementiert. «Ich habe noch keine Entscheidung getroffen», sagte er der Atlanta Journal-Constitution. Aber er glaube, dass seine Geschichte vielleicht ein Licht auf eine viel grössere Problematik werfen könne, meinte Sefolosha. Er hat deshalb vor einigen Monaten aus Fristgründen den Anspruch auf Wiedergutmachung bei der New Yorker Stadtverwaltung formell geltend gemacht.

Am Dienstag beginnt für Atlanta und Sefolosha die Regular Season.

4 Kommentare

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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Wenn die Problematik thematisiert wird, dass vorwiegend farbige Ethnien Opfer von Rassismus werden, kann so ein Prozess positiv sein. Übergriffe auf farbige Prominente durch Polizeikräfte sind leider keine Einzelfälle. Wenn sich sogar bekannte Personen diskriminiert fühlen, wie geht es dann normalen Leuten ohne Lobby. Nicht nur in den USA, sondern weltweit und beileibe nicht nur von "Weissen" geführten Ländern ist Rassismus ein riesiges Problem und hintertreibt die Entwicklung von Minderheiten.
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  • Kommentar von Robert Meier, Zürich
    Wenn's was zu holen gibt, würde ich das auch so machen...
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  • Kommentar von Thomas Tschan, Basel
    Der gute Mann scheint sich der amerikanischen Kultur hervorragend angepasst zu haben - klage, wann immer eine Möglichkeit dazu besteht.
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    1. Antwort von Joel Wegmüller, Basel
      Auch wenn ihre Aussage über das Verhalten der Amerikaner, bei jeder Möglichkeit Klage einzureichen, sicherlich etwas wahres hat, bin ich nicht einverstanden, wenn Sie Sefalosha in den gleichen Topf werfen. Aufgrund komplett unnötiger Polizeigewalt (dummerweise wieder gegen einen Dunkelhäutigen) und der Schaden der dadurch entstanden ist, sehe ich eine Gegenklage als angebracht. Sicherlich ist der Schadensersatzbetrag fragwürdig, trotzdem wurde ihm Schaden zugefügt und er hat das Recht zu klagen.
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