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Final-Niederlage in Den Haag EM-Silber für Betschart/Hüberli

Nina Betschart und Tanja Hüberli verlieren den EM-Final gegen Sanne Keizer/Madelein Meppelink in 2 Sätzen.

Legende: Video Betschart/Hüberli holen EM-Silber abspielen. Laufzeit 03:34 Minuten.
Aus sportaktuell vom 21.07.2018.

Der Lauf von Nina Betschart und Tanja Hüberli ist an der EM in den Niederlanden im Final gestoppt worden. Dem Duo standen mit Sanne Keizer und Madelein Meppelink zwei entfesselte Gegnerinnen gegenüber. Die Niederländerinnen wurden vom Heimpublikum getragen und siegten 21:16, 26:24.

Vielleicht können wir uns in einigen Tagen über Silber freuen.
Autor: Tanja Hüberli

Die Schweizerinnen hatten zuvor Moral gezeigt und drei Matchbälle abgewehrt. Doch der vierte war der eine zu viel: Die Niederländerinnen hatten das Glück auf ihrer Seite und konnten nach einem Netzroller jubeln.

Legende: Video Schweizerinnen verlieren nach Netzroller abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.07.2018.

Erste EM-Medaille seit 4 Jahren

«Vielleicht können wir uns in einigen Tagen über Silber freuen», so Hüberli. Direkt nach dem Final trauerten sie und Betschart jedoch der Goldmedaille nach. «Es ist schade, weil wir wissen, dass wir nicht unser Bestes zeigen konnten.»

Für die Schweiz ist es die erste EM-Medaille seit 2014, als Hüberli mit ihrer damaligen Partnerin Tanja Goricanec überraschend Silber geholt hatte.

Legende: Video Hüberli: «Haben Gold verloren» abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.07.2018.

Im Halbfinal noch Matchbälle abgewehrt

Im Halbfinal hatten Betschart/Hüberli wie schon in den K.o.-Spielen einen Satzrückstand wettmachen können: Gegen die Spanierinnen Liliana Fernandez/Elsa Baquerizo mussten sie im 2. Satz beim Stand von 18:20 zwei Matchbälle abwehren.

Doch die Zentralschweizerinnen kämpften sich zurück und schafften mit 23:21 den Satzausgleich. Im Tiebreak verbuchten sie 6 der letzten 7 Punkte und machten den Final-Einzug mit 15:13 perfekt. Im Endspiel war das Glück aber nicht mehr auf ihrer Seite.

Legende: Video Betschart/Hüberli nach Comeback im EM-Final abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.07.2018.

Niederlagen für Männer-Duos

Keine Medaille gibt es hingegen für Nico Beeler und Marco Krattiger. Das Schweizer Duo verlor im Viertelfinal gegen die Spanier Pablo Herrera und Adrian Gavira mit 19:21, 18:21, nachdem sie Stunden zuvor im Achtelfinal gegen das lettische Duo Martins Plawins/Edgars Tocs in 3 Sätzen gewonnen hatten.

Zu Ende ist das Turnier auch für Mirco Gerson und Adrian Heidrich. Der Zürcher Blocker und der Berner Defensivspezialist blieben in der Runde der letzten 16 an den Russen Oleg Stojanowski/Igor Welitschko hängen. Das Schlussresultat lautete 17:21, 21:16, 12:15.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 20.7.2018, 22:25 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Bürgi (Burgino)
    Ich komme schon wieder und bin der gleichen Meinung wie viele andere. Ein EM Final mit Schweizer Beteiligung und das SRF IST NICHT FÄHIG da eine Live Sendung zu machen zu allem Übel wird der Live Stream vor der Siegerehrung einfach beendet. Wo geht eigentlich meine Billag hin??
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Ein einziges Rennen der Formel 1 weniger zeigen und man könnte wahrscheinlich einige attraktive Sportarten wie Beach Volleyball einige Male am Fernsehen zeigen. Oder wie viele Leute schauen sich z. B. wirklich die Qualifikation zu einem Formel 1 Rennen an? Oder wie viele schauen sich eine langweilige Flachetappe der Tour de France an? Gewisse Sportarten werden bei SFR eindeutig übermässig bevorteilt bzw. benachteiligt.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Ich schaue weder F1 Quali noch Rennen an. Aber wieviele hätten sich denn diesen Beach Volleyball Final angeschaut ohne CH Beteiligung? Zudem haben sie es ja im Live Stream gezeigt. Erst noch ohne Kommentatoren. Dafür konnte man den sehr neutralen Platz Speaker gut hören. Den Monster Block jingle zb. hat er nie gespielt nach einem Schweizer Monster Block. Dafür nach jedem Punkt für NL "goed voor nederland":-) 2018 kann man schon erwarten dass man online ist wenn man immer alles sehen will.
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  • Kommentar von Martin Trachsel (Paco)
    Liebes SRF Für mich stellt sich eine ähnliche Frage. Weshalb wird einer so attraktiven Sportart so wenig Platz eingeräumt? Formel 1 hat weiterhin viel Präsenz jedoch kenne ich inzwischen niemanden mehr, der sich die Rennen anschaut. Wird solchen Entwicklungen nicht Rechnung getragen? Die Übertragungsrechte für die Formel 1 werden ja sicher nicht gerade preiswert sein....
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    1. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      Ich bin auch der Meinung, dass “Randsportarten“ mehr Platz bei SRF eingeräumt werden sollte. Aber immer wird die F1 kritisiert. Als langjähriger Sauber Fan (seit 1989) schaue ich alle F1 Rennen auf SRF. Ich sehe ich Einsparpotenzial bei Champions- und Europaliga Übertragungen, wo in den meisten übertragenen Spielen keine Schweizer Teams (oder Spieler) beteiligt sind- im Gegensatz zur F1. Hier liegt mind. soviel Einsprungspotenzial. Jeder möchte seinen Sport auf SRF sehen, was aber nicht geht.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Koch, ich verstehe, dass Sie als "uralter" Sauber-Fan F1-Rennen schauen wollen. Aber meinen Sie nicht, dass es genügt, die Rennen zu übertragen (wie früher) und nicht auch noch die Qualis. Bezüglich Champions- und Europaliga rennen Sie offene Türen ein. SRF hat ja bereits angekündigt, deutlich zu reduzieren, da man finanziell mit der Konkurrenz nicht mithalten will.
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    3. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      Herr Graf, die Qualifikation gehört zum Rennwochenende dazu. Warum sollte diese Stunde am Samstagnachmittag nicht übertragen werden? Das SRF beschränkt sich auf die motorsportliche Seite und verzichtet auf stundenlange Vor- und vor allem Nachberichtserstattungen. Ich finde das einen guten Kompromiss.
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    4. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Koch, stundenlange Vor- und Nachberichterstattungen wären ja sowieso sinnlos, weil "Sauber" als italienisch-schwedischer Rennstall ohne Schweizer Fahrer nur noch für Nostalgiker ein Grund für eine solche zusätzliche Bevorzugung der F1 wäre. Und der Verzicht auf etwas Sinnloses ist gar kein Kompromiss.
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