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Schweizer Biathletinnen werden Fünfte
Aus Sport-Clip vom 11.01.2020.
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Aita Gasparin zeigt Nerven Biathletinnen verpassen in Oberhof das Podest

Die Gasparin-Schwestern sind auf Siegeskurs. Dann flattern bei Aita Gasparin und Lena Häcki stehend die Nerven.

Als Aita Gasparin als 3. Läuferin das Liegendschiessen nach nur einem Nachlader als Erste verliess – notabene mit einem Vorsprung von 40 Sekunden auf die Konkurrenz – lag in Oberhof der Duft von Schweizer Sportgeschichte in der Luft.

Noch nie hatte ein Team aus der Schweiz im Biathlon einen Team-Bewerb gewonnen. Doch stehend versagten der jüngsten Gasparin die Nerven: 4 Fehlschüsse bedeuteten eine Strafrunde und spülten sie auf Rang 5 zurück.

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Aita Gasparin zeigt stehend Nerven
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Auch Häcki mit Mühe

Schlussläuferin Lena Häcki konnte mit insgesamt 4 Nachladern ebenfalls keine optimale Schiessleistung abrufen und musste Deutschlands 4. Athletin, Denise Herrmann, ziehen lassen. So reichte es letztlich «nur» zum 5. Platz. An der Spitze setzte sich Norwegen vor Schweden und Frankreich durch. Nach den Rängen 2 (Östersund) und 3 (Hochfilzen) verpasste die 4x6-km-Staffel erstmals in dieser Saison die Podestplätze. Dass jedoch nicht viel zum historischen Triumph fehlte, darf den Schweizerinnen durchaus Mut machen.

Elisa und Selina Gasparin hatten den Wettkampf aus Schweizer Sicht ideal lanciert. Während bei den favorisierten Nationen etwa Synnoeve Solemdal (Norwegen) oder Dorothea Wierer (Italien) am Schiessstand patzten, hielten sich die beiden älteren Gasparin-Schwestern schadlos. Erst das 6. von 8 Schiessen liess die Schweizer Träume platzen.

Weger und Co. mit Saisonbestleistung

Die Schweizer Männer schafften nach den Rängen 10 und 14 ihre Saisonbestleistung. Mario Dolder, Benjamin Weger, Serafin Wiestner und Jeremy Finello blieben auf dem Weg zu Rang 7 ohne Strafrunde, mussten aber 19 Mal nachladen. Wiestner übernahm von Weger als 12. und führte die Schweiz auf Zwischenrang 6. Diesen musste Schlussläufer Finello noch Slowenien überlassen.

Norwegen setzte sich auch ohne die abwesenden Bö-Brüder vor Frankreich und Deutschland durch. Glück im Unglück hatte Dominik Windisch: Der Italiener, in Oberhof vor Jahresfrist schwer gestürzt, donnerte in eine Streckenbegrenzung, kam aber mit dem Schrecken davon.

Sendebezug: srf.ch/sport, Livestream, 11.1.2020, 12:30 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Aschwanden  (Masch)
    @ srf, warum werden die überrundeten Teams immer aus dem Rennen genommen und ist das in den Einzelrennen auch so?
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    1. Antwort von Redaktion sportmultimedia (SRF)
      @Manuela Aschwanden Überrundete Läufer werden im Prinzip auch im Massenstartrennen oder Verfolgungsrennen aus dem Rennen genommen. Nur geschieht das auf diesem Niveau ganz selten. Beim Sprint und in Einzelrennen kann niemand überrundet werden, weil jeder sein eigenes Rennen läuft. Sportliche Grüsse
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Endlich ein ansprechendes Rennen der Herren, den das hat es gebraucht. Trotz diesem gutem Resultat haben die Schweizer eine Platz in der Nationen Wertung verloren und das ist sehr schlecht, den damit würde man einen Startplatz verlieren. Es wäre wichtig diesen 10 Platz mindestens noch zu holen. Diese Resultat gibt dazu ein wenig Hoffnung den wir sollten eigentlich stärker sein als die Weißrussen. Ende Saison sollte man mal über einen Trainerwechsel nachdenken, den das Team stagniert seit Jahren.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Somit haben nun die Damen endgültig Bewiesen dass das Team Spitze ist. Wenn aber die schlechteste Läuferin auch schlecht schießt dann reicht es nicht für das Podest, dennoch gegenüber den Herren haben die Damen einen Gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und es sind auch 2 Starke Nachwuchs Läuferinnen da die nächstes Jahr sicher mal im WC mal schnuppern können.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Jetzt sind sie auch noch im Biathlon Spitzenexperte? Oh je...
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    2. Antwort von Franz Diethelm  (Franz1973)
      In welcher Sportart ist Herr Röthenmund kein Experte? Zu viel bla bla für einen Aussenstehenden. Die Athleten und Betreuer arbeiten hart um ihr Potential abzurufen. Es ist nicht jedem gegeben ein Podestläufer zu sein.
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