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Schweizer Frauen in Nove Mesto Zehnte
Aus Sport-Clip vom 04.03.2021.
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Biathlon-Frauen in Staffel 10. Keine Strafrunde, aber zu viele Fehler

Die Schweizer Frauen-Staffel hat im Weltcup in Nove Mesto über 4x6 Kilometer den 10. Rang erreicht.

Die gute Nachricht vorweg: Zum 1. Mal in dieser Saison blieb die Schweizer Frauen-Staffel ohne Strafrunde. Dies war ihr zuvor an der WM und viermal im Weltcup nicht gelungen. Die schlechte Nachricht: Das Schweizer Quartett schoss am Schiessstand trotzdem zu wenig gut für eine Top-Klassierung.

Irene Cadurisch, Aita Gasparin, Selina Gasparin und Lena Häcki benötigten zusammen nicht weniger als 14 Nachlader. Dies reichte nur zum 10. Schlussrang. Den Sieg holte sich Schweden knapp vor Belarus. Rang 3 ging an Frankreich.

Cadurisch brillant

Das Rennen hatte für die Schweiz optimal begonnen. Startläuferin Cadurisch, die bei der WM in Pokljuka nicht für die Staffel berücksichtigt worden war, zeigte eine überzeugende Leistung. Sie musste nur einmal nachladen und übergab auf Rang 2 liegend an Aita Gasparin – 2,1 Sekunden hinter der Spitze.

Nach den beiden Gasparin-Schwestern lag die Schweiz auf dem 8. Zwischenrang – 46,7 Sekunden hinter Platz 1. Schlussläuferin Häcki riskierte am Schiessstand viel und wurde dafür nicht belohnt. Mit 5 Nachladern konnte sie zwar eine Strafrunde vermeiden, aber auch keinen Boden gutmachen. Im Gegenteil.

SRF zwei, sportlive, 4.3.21, 16:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Winkler  (Peter Winkler)
    Schön, das die an der WM ausgebootete Irene Cardurisch heute zeigen konnte, dass sie die zurzeit beste schweizer Biathletin ist. Aber wenn es nicht bald zu einer Rochade bei den Trainern kommt, und zwar sowohl bei den Damen wie bei den Herren, dann gute Nacht Biathlon.
  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    Eine tolle Leistung von Cadurisch, deren Entwicklung sehr erfreulich ist. Aita Gasparin leider weit weg von der Form der letzten Saison. Bei Selina ists eher umgekehrt, das Schiessen meist ein Zittern, dafür ist sie läuferisch top. Häcki ist für mich ein Fragezeichen. Läuferisch hat sie sich in den letzten 2 Jahren deutlich verschlechtert, im besten Sportlerinnenalter! Selbst an ihrer ach so tollen WM gab es "nur" 30. Laufzeiten und sie ist damit zufrieden. Dabei gehörte sie bereits zu den Top10
  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    Ein paar Bemerkungen:
    -"XYZ kämpft UM eine Strafrunde." Diese Aussage unserer SRF Kommentatoren klingt danach, als ob eine Strafrunde erstrebenswert wäre. Man kämpft aber GEGEN sie, oder?

    -Im Kampf um die kleine Kugel gibt es 2 Streichergebnisse, wodurch die Schweiz Tschechien nicht überholt hat und gar noch von den USA überholt wurde. Also nciht wie behauptet Rang 10, sondern Rang 12! Bitte recherchieren, meine lieben Herren Simmen&Köng. Oder einfach nichts dazu sagen.
    1. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      Die beiden Kommentatoren sind aufgrund der im Grossen und Ganzen unterirdischen Leistungen des ganzen Biathlon-Teams um ihre Aufgaben auch nicht gerade zu beneiden. Eigentlich verfolge ich die Biathlonübertragungen meistens auf SRF. Im Gegensatz zu Simmen wagt Köng auch ab und zu die schwachen Leistungen anzusprechen.
    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Peter Müller Wie Sie erwähnen, 2 Streichresultate und somit der 12.Schlussrang in der Staffel-Wertung. Jedoch besitzt diese Platzierung keine allzu grosse Bedeutung. Viel wichtiger ist die Nationenwertung zum Schluss der Saison, es geht um die Anzahl der Startplätze für die nächste Saison. Aktuell liegen die CH-Damen auf dem 10.Rang, ergibt weiterhin 5 Starterinnen. Diesen werden Sie ziemlich sicher auch bis zum Saisonende verteidigen. Der Kommentator gestern/heute heisst Sprecher, nicht Köng.