Zum Inhalt springen
Video
Wierer siegt – Schweizerinnen können nicht mithalten
Aus Sport-Clip vom 18.02.2020.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 24 Sekunden.

Biathlon-WM in Antholz Schweizer Ernüchterung im Einzelrennen – Wierer schlägt erneut zu

Wegen schwacher Schiessleistungen verpassen die Schweizerinnen die Spitzenränge im Einzelrennen über 15 Kilometer.

Für die Schweizer Biathletinnen hat das WM-Einzelrennen über 15 km ernüchternd geendet. Keine der vier gestarteten Schweizerinnen kam mit weniger als drei Schiessfehlern durch.

Beste aus dem Schweizer Team war einmal mehr Aita Gasparin. Die Jüngste der Gasparin-Schwestern, im Sprint und in der Verfolgung jeweils auf dem starken 10. Platz, leistete sich am Schiessstand insgesamt 3 Fehler und klassierte sich auf Schlussrang 27.

Video
Aita Gasparin: «Wir sind für mehr hierhin gekommen»
Aus Sport-Clip vom 18.02.2020.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 47 Sekunden.

Häcki früh zurückgeworfen

Für Lena Häcki geriet ein Topresultat ebenso früh ausser Reichweite wie für Selina und Elisa Gasparin. Die Engelbergerin Häcki schoss in den ersten beiden Schiessen gleich 5 Mal daneben. Bis am Schluss kamen noch einmal 2 Fehler dazu. Am Ende wurde sie 59. Auch Selina Gasparin (7 Fehler, 57. Rang) und Elisa Gasparin (7, 74.) zeigten am Schiessstand Nerven.

Zweites WM-Gold für Wierer

Dass die Bedingungen in Antholz mit wechselndem Wind auch für die Favoritinnen nicht einfach waren, beweist ein Blick auf das Gesamtklassement: Nur eine der 100 gestarteten Läuferinnen traf alle 20 Scheiben. Für Galina Wischnewskaja reichte es so zum 9. Platz.

Dorothea Wierer hinderten die äusseren Einflüsse nicht daran, vor Heimpublikum ihre zweite Goldmedaille an den diesjährigen Titelkämpfen einzufahren. Trotz zweier Schiessfehler setzte sich die Italienerin durch und krönte ihre starke Leistung in der Loipe nach Gold in der Verfolgung mit ihrem zweiten WM-Titel. Mit 2,2 Sekunden Rückstand sicherte sich Vanessa Hinz (GER) Silber, Bronze ging an Marte Olsbu Röiseland (NOR).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.02.2020, 14:05 Uhr

Meistgelesene Artikel