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Schweizer Staffeln chancenlos
Aus sportheute vom 20.02.2021.
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Biathlon-WM Pokljuka Norwegen überragend – Schweiz verpasst Top 10 doppelt

  • An der Biathlon-WM in Pokljuka muss sich die Schweizer Frauen-Staffel mit Rang 12 klar geschlagen geben.
  • Die Norwegerinnen sichern sich den Sieg. Deutschland und die Ukraine komplettieren das Podest.
  • Bei den Schweizer Männern reicht es für den 11. Rang. Norwegen triumphiert erneut.

Der Schweizer Frauen-Staffel gelang an der Biathlon-WM im slowenischen Pokljuka keine Überraschung. Aita, Selina und Elisa Gasparin sowie Lena Häcki, die das Rennen für die Schweiz bestritten, beendeten die Staffel mit über 4 Minuten Rückstand auf dem 12. Rang. Den Sieg sicherte sich Norwegen vor Deutschland und der Ukraine.

Bereits nach dem 3. Schiessen war ein Top-Resultat für die Schweiz kaum mehr möglich. Selina Gasparin leistete sich beim Liegend-Schiessen 4 Fehlschüsse und musste eine Strafrunde absolvieren. Der Rückstand konnte in der Folge auch von den anderen Schweizerinnen nicht mehr wettgemacht werden.

Die Erwartungen an das Schweizer Team waren heuer deutlich geringer als noch vor einem Jahr. Damals hatte die Schweizer Frauen-Staffel im Weltcup mit 3 Podestplätzen geglänzt. Bei der WM in Antholz klappte es dann leider nicht mit einer Medaille. In der aktuellen Saison war ein 8. Rang das beste Resultat der Frauen-Staffeln im Weltcup vor der WM.

Diskussionen um Athletinnen-Wahl

Im Vorfeld der WM-Staffel sorgte ausserdem die Wahl der Schweizer Athletinnen für Diskussionen. Irene Cadurisch musste trotz des 8. Platzes am Dienstag im Einzel in der Staffel zuschauen. Im Einzel hatte sie noch den Vorzug gegenüber Aita Gasparin erhalten. Der Versuch, mit denselben Athletinnen, die im letzten Jahr dermassen zu überzeugen vermochten, an der WM-Staffel zu reüssieren, misslang.

Auch Schweizer Männer enttäuschen

Die Schweizer Männer verpassten die Top 10. Nach 3 Strafrunden resultierte Platz 11. Das Quartett durfte bis zum 6. von 8 Schiessen auf einen Coup hoffen, doch Jeremy Finello leistete sich im Stehend-Anschlag eine Strafrunde.

Der Genfer übergab mit 1:46 Minuten Rückstand auf Platz 8 an Serafin Wiestner, der mit 2 Strafrunden noch das schlechtere Trefferbild ablieferte. Zuvor hatten Niklas Hartweg und Benjamin Weger mit einem beziehungsweise 2 Nachladern die Schweiz toll lanciert.

Das favorisierte Norwegen setzte sich überlegen durch. Silber ging an Schweden, Bronze an das russische Team unter neutraler Flagge.

So geht's an der WM weiter

Am Sonntag finden die Wettkämpfe in Pokljuka ihren Abschluss. Bei den Frauen und Männern stehen jeweils ein Massenstart-Rennen auf dem Programm. Bei den Frauen (ab 12:15 Uhr) über 12,5 km, bei den Männern (ab 15:00 Uhr) über 15 km. Beide Rennen können Sie live auf SRF zwei und in der Sport App verfolgen.

Nach 11 von 12 WM-Entscheidungen

RANG
NATION
GOLDSILBERBRONZETOTAL
1.
Norwegen
6
2
4
12
2.Frankreich2226
3.
Schweden
1
3
2
6
4.
Österreich
1
2
-
3
5.
Tschechien1--1
6.Deutschland-2-2
7.Belarus--11
7.Ukraine--11
7.RBU*--11

SRF zwei, sportlive, 20.02.2021, 11:35 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Clemens Schaffhauser  (Clemens Schaffhauser)
    Die Damen haben einen hervorragenden Einzelwettkampf gezeigt. Besonders Cadurisch auf Rang 8! Dass sie in Topform ist, zeigte sie bereits in der single-mixed Staffel! A. Gasparin überzeugte in der gesammten Saison nie. WIESO dann diese Selektion??? Und erst noch A. Gasparin als Startläuferin!!! Das Vorhaben war zum Scheitern verurteilt! Den Athletinnen ist absolut keinen Vorwurf zu machen! Frau Flunger respektiert die Leistungen nicht, ist nicht lernwillig und zeigt keinen Mut zur Veränderung!
  • Kommentar von Roland Barth  (Roba)
    Nur immer jammern über schlechte Leistungen, geht gar nicht.
    Unsere Athleten leisten so viel in der ganzen Saison und dann braucht es auch an einer WM für jeden Wettkampf eine Tagesform.
    Das sind keine Maschinen, wo ein Knopf gedruckt werden kann für eine 100 % Leistung.
    Beispiel der Norwegen J.T. Bö der wollte auch mehr.
    Bewertet doch die ganze Leistung von anfangs bis ende Saison.
    1. Antwort von Clemens Schaffhauser  (Clemens Schaffhauser)
      Die Leistungen der Schweizerinnen ist von Anfang Saison bis dato miserabel. Keine Schweizerin in den Top 30 im WC, die Staffel kam nie über Rang 8 hinaus! Schauen Sie wirklich Biathlon Herr Barth???
  • Kommentar von Freddy Moos  (Fremo)
    Was wir von unseren Sportlern zu sehen bekommen ist sicher nicht erfreulich keine konstanz wo sind da unsere trainer hier stimmt doch etwas nicht
    1. Antwort von Thomas Anderson  (Thomas Anderson)
      Was wir von unseren Kommentarschreibern zu lesen bekommen ist sicher nicht erfreulich. Keine Interpunktionen. Wo sind da unsere Lehrer? Hier stimmt doch etwas nicht.