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Biathlon Gasparin schafft die nächste Steigerung

Selina Gasparin schafft in der 10-km-Verfolgung von Le Grand Bornand ein weiteres Spitzenergebnis. Als Vierte schrammt die Bündnerin nur hauchdünn am Podest vorbei. Benjamin Weger leistet sich 3 Schiessfehler.

Legende: Video Gasparin starke Vierte in der Verfolgung abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.12.2017.
  • Auf dem Vormarsch: Selina Gasparin (4.) realisiert das beste Weltcup-Ergebnis seit 2015
  • Zu unpräzis: Benjamin Weger kommt nicht über Rang 16 hinaus
  • Bekannte Sieger: Laura Dahlmeier & Johannes Thingnes Bö dominieren die Konkurrenz

Selina Gasparin erfreut sich einer ausgezeichneten Form. 2 Tage nach ihrem Bestresultat in diesem Winter im Sprint als Sechste machte sie in der Verfolgung nochmals einen Schritt nach vorn. Es lockte sogar ein Podestplatz, diesen vergab Gasparin allerdings mit 2 Schiessfehlern.

Immerhin: Die 33-jährige Olympia-Zweite von 2014 preschte bis auf Rang 4 vor. Letztmals war sie vor fast 2 Jahren in Antholz als Zweite besser klassiert.

Dahlmeier wieder voll da

Ganz an der Spitze feierte Laura Dahlmeier ihren ersten Saisonsieg. Die Überfliegerin des letzten Winters nahm die Saison wegen einer starken Erkältung verspätet in Angriff. Die Deutsche verwies die mit 4 Strafrunden belastete Sprintsiegerin Anastasia Kuzmina (Slk) auf Rang 2.

Finello setzt ein Ausrufezeichen

Benjamin Weger fiel in der Verfolgung von Rang 11 auf 16 zurück. Das Handicap des Oberwallisers: Er patzte am Schiessstand und musste 3 Strafrunden absolvieren. Als 21. wusste Jeremy Finello zu überzeugen, er blieb fehlerlos und machte gegenüber der Verfolgung bemerkenswerte 33 Plätze gut. Besser war der Genfer in seiner Karriere noch nie klassiert.

Zuvorderst im Klassement hielt sich Johannes Thingnes Bö. Der Norweger, der alle 20 Scheiben traf, reihte seinen 4. Weltcup-Erfolg aneinander.

Sendebezug: srf.ch/sport, Web-Only-Livestream, 16.12.2017 11:45 / 14:50 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Herr Graf, Ihnen möchte ich nur sagen, dass in jedem meiner Kommentare auch ein Kompliment und Ansporn steckt. Selina weiss selber, dass gewisse Schiessfehler einfach nicht nötig wären. ich fordere keine Medaile, ich wünsche mir eine! Noch etwas: es heisst nicht: zur Olympiade, es heisst: zu den olympischen Spielen! Olympiade ist die Zeitspanne, also 4 Jahre, zwischen den olympischen Spielen.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Sigrist: Warum schreiben Sie den jedes Mal von den Schiessfehlern, wenn S. Gasparin es schon selber weiss? Ihr Herumhacken darauf macht noch schlechtere Stimmung. Das wiederholte Ausdrücken des Sehenwollens einer Medaille - zudem heute noch in Wir-Form (wer denn ausser Ihnen?) - ist dermassen penetrant, dass es einem Fordern gleichkommt. Und das mit dem Wort "Olympiade" stimmt schon, wie Sie es schreiben. Allerdings verstehen - wie Sie ja auch - normale Leser/innen, was damit gemeint ist.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Entschuldigung, Herr Sigrist. Zum Gebrauch des Wortes "Olympiade" als Bezeichnung der olympischen Spiele habe ich im Internet einen passenden Artikel über die Besserwisser gefunden. Vielleicht möchten Sie sich diesen Artikel mal zu Gemüte führen: http://www.20min.ch/wissen/history/story/Olympiade---was-genau-ist-damit-gemeint--29713380
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Ja, ja, Selina, und wieder einer dieser Fehler zuviel. Sehr stark im Laufen gegen Denise Hermann, die immerhin vom Langlauf kommt. Einfach unbeirrt weitermachen, wir möchten dich mit einer Medaille sehen. Du schaffst das!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Sigrist: Aufmunterung sieht anders aus. Wie schon vorgestern kritisieren Sie schon wieder den oder die Fehler, statt der Athletin zu den tollen Rängen zu gratulieren. Und Sie fordern jedesmal eine Medaille, obwohl es noch rund zwei Monate geht bis zur Olympiade. Jedes Rennen auch im Weltcup ist bereits ein Topevent und sollte daher auch entsprechend je für sich gewürdigt werden. Den Fokus auf die Olympiade kann man dann zur richtigen Zeit legen. Freuen wir uns doch an der Gegenwart.
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