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Zusammenfassung 15-km-Rennen der Frauen
Aus sportflash vom 21.01.2021.
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Neue Siegerin in Antholz Selina Gasparin und das verhängnisvolle letzte Schiessen

Lange liegt die Bündnerin beim Rennen über 15 km auf Kurs – und fällt dann auseinander. Den Sieg in Antholz holt Lisa Theresa Hauser (AUT).

16 Scheiben in Serie hat Selina Gasparin im Einzelrennen über 15 km in Antholz abgeräumt – und das mit einer beeindruckenden Ruhe und Souveränität. Doch dann verlor die 36-Jährige den Faden komplett und verfehlte beim letzten Schiessen aus dem Stand gleich 4 Mal in Serie.

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Selina Gasparin zeigt beim letzten Schiessen Nerven
Aus Sport-Clip vom 21.01.2021.
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Damit zerschlug sich gleichzeitig die Hoffnung auf einen Podestplatz, der bis zu diesem Zeitpunkt durchaus im Bereich des Möglichen lag.

Häcki beste Schweizerin

Stattdessen musste sich die Bündnerin mit dem enttäuschenden 44. Platz (+4:36,2 Minuten) abfinden, womit sie sogar noch ohne Weltcup-Punkte blieb. Beste Schweizerin im Südtirol war Lena Häcki, die 3 Scheiben verpasste und mit einem Rückstand von 3:05,3 Minuten Platz 23 einnahm. Irene Cadurisch reihte sich im Klassement an 30. Position ein. Elisa Gasparin beendete das Rennen als 45., Schwester Aita wurde 66.

Der Sieg ging derweil an die Österreicherin Lisa Theresa Hauser – es war ihr erster Weltcup-Triumph der Karriere. Topfavoritin Dorothea Wierer (ITA), die beim 15-km-Einzel in Kontiolahti zum Saisonauftakt die Konkurrenz überflügelt hatte, kam nicht über den 4. Platz hinaus. Julija Dschyma (UKR) und Anaïs Chevalier-Bouchet (FRA) komplettierten das Podest.

Am Samstag geht die Saison für die Frauen in Antholz mit dem Massenstart über 12,5 km weiter (live ab 13:05 Uhr im Stream und in der Sport App).

SRF zwei, sportlive, 21.1.2021, 14:10 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Naja liegt halt am Training. Die Russen schiessen auch im Sommer mit Rollskies auf einem sehr welligen Parcours. Vielleicht versuchen es die Schweizer mit Kalashnikov Gewehren. Alle Russinnen trafen deutlich besser Top 4 alle in den ersten 15;Plätzen.
  • Kommentar von Fritz Frei  (Fritzli1)
    Shiiiiittt hat die schlecht nerven. Das ist ja richtig peinlich. Nicht nur sie sondern richtig viele athletinnen. Und da dachte ich ich schau ein Rennen von Profis. Wird da nicht geübt wie man in solchen Situation mit dem Druck umgeht?
    1. Antwort von Patrick Buschor  (pabu68)
      Was für ein schwachsinniger Kommentar!
    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Der Puls ist bei 180. Das Blut pocht in den Ohren. Der Wind weht und ihre Beine sind Müde von 12 Kilometer am Limit vollgas auf der Piste laufen, die Milchsäure schiesst in die Muskeln, neben sich hören sie die Schüsse der Konkurrenz. Dazu kommt, dass sie wissen wenn ich alles treffe, dann stehe ich auf dem Podest.Was würden denn sie treffen?Wahrscheinlich nicht Mal eine einzige Scheibe!Die Scheibe ist nicht gross. Zuhause auf dem Sofa schiessts sich am besten.Was für ein Kommentar. Unglaublich
    3. Antwort von Fritz Frei  (Fritzli1)
      Und ich habe gedacht genau das trainieren die doch oder nicht töbu? Ich spiele Tennis und mache kein biathlon. Und wenn ich 3 matchbälle habe dann mach ich keine 3 sinnlosen doppelfehler. Dann nehm ich mir zeit, was sie besser auch getan hätte
    4. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Im Gegensatz zum Tennis, kann man beim Schiessen im Biathlon keine Doppelfehler machen. Jeder Nicht-Treffer ist ein Fehler, da gibt es im Gegensatz zum Tennis keine zweite Chance in Form eines zweiten Aufschlags.
      Zeit nehmen ist im Biathlon auch so eine Sache - zum einen, wenn man sich mehr Zeit für den Schuss nimmt sinkt der Puls, die Beine beginnen zu zittern, das Gewehr wird noch unruhiger. Zudem gewinnt die Biathletin, die am schnellsten im Ziel ist, da kommt es auch auf jede Sekunde an.
  • Kommentar von Markus Schor  (Küsu)
    Wenn und Aber. Es ist immer das gleiche. Die Weltklasse ist Meilenweit weg. An was es liegt können sicher die Norweger, Franzosen und seit diesem Jahr die Östreicher sagen.