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Starke Schweizer in Pokljuka Weger läuft in die Top Ten – Häcki auf Platz 13

Das Schweizer Biathlon-Team weiss in den Verfolgungsrennen von Pokljuka zu überzeugen.

Benjamin Weger verspielte im slowenischen Pokljuka eine noch bessere Klassierung mit 2 Fehlern am ersten Schiessstand. Der Walliser handelte sich über eine Minute Rückstand ein, machte fortan aber Rang um Rang gut. Er blieb in den folgenden 3 Schiessen ohne Fehler und erreichte das Ziel mit rund 45 Sekunden Rückstand auf Platz 9. Serafin Wiestner, der zweite Schweizer am Start, beendete das Rennen auf dem 30. Rang.

Bö gewinnt im Schlussspurt

Im Kampf um den Sieg machte es der bis zum 4. Schiessen souverän führende Johannes Thingnes Bö unnötig spannend. Dem Norweger unterliefen stehend zwei Fehler, prompt hatte er Alexander Loginow (Russ) und Quentin Fillon Maillet (Fr) im Nacken. Kurz vor dem Ziel nahm sich Loginow mit einem Sturz selbst aus der Entscheidung, im Schlussspurt setzte sich Bö eine Zehntelsekunde vor Fillon Maillet durch.

Legende: Video Der Foto-Finish zwischen Bö und Fillon Maillet abspielen. Laufzeit 00:42 Minuten.
Aus sportlive vom 09.12.2018.

Häcki und Gasparin bei den Leuten

Auch die Schweizer Frauen lieferten im Verfolgungsrennen über 10 km gute Leistungen ab. Lena Häcki machte trotz zwei Schiessfehlern 20 Plätze gut und kam als 13. ins Ziel. Etwas dahinter folgte Elisa Gasparin im 18. Rang. Sie musste zwar nur eine Strafrunde absolvieren, verlor aber in der Loipe zu viel Zeit.

An der Spitze verteidigten Kaisa Mäkäräinen (Fi) und Dorothea Wierer (It) die Plätze 1 und 2 mit makellosen Schiessleistungen. Die 35-jährige Finnin triumphierte im Weltcup zum 25. Mal.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 9. Dezember, 11:45 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Lena Häcki zeigte ein wiederum Sack starkes Rennen, besonders Läuferisch ist sie in einer tollen Form, wenn es doch nur noch auch am Schiessplatz aufgehen würde. Besonders ärgerlich das es wiedermal der allerletzte Schuss war, der ihr ein Top 10. Platz kostete. Dennoch so macht es Freude, besonders wenn man bedenkt das sie die einzige der vier Schweizer ist die einen Finalspurt gewann. Eisa spurtete erst gar nicht, die war so fertig. Dennoch ein gutes Resultat, Läuferisch viel Luft nach oben.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Im Endspurt konnte bzw. musste man dies leider so erwarten. Weger hat gegen den sehr endschnellen Lukas Hofer kaum eine Chance. Elisa ist in dieser Sparte nicht die Schnellste. Läuferisch liegt bei ihr schon noch mehr drin. Bedenken sie aber, die Geschehnisse bei ihr vor 3 Jahren. Trotzdem das Gesamtbild, sehr solide & somit die ideale Startläuferin in der CH-Staffel. Nimmt man am Schiessplatz bei Lena Häcki die Schiesszeit, sie war die 3.Schnellste! Für ihren Kampfeswillen ist sie bekannt!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Sehr gut geschossen und schon sieht es etwas besser aus, schade die 2 Fehlschüsse im ersten schießen. Auch Wiestner gab ein deutliches Lebenszeichen. Gratulation an beide.
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