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Frauen noch unbesiegt Schweizer Curler nehmen Fahrt auf

Nach verhaltenem Start in die EM läuft es dem Team um Skip Peter De Cruz immer besser. Noch ohne Niederlage ist das Frauen-Team.

Die Schweizer Curler um Peter De Cruz und Benoît Schwarz.
Legende: Zurück im Geschäft Die Schweizer Curler um Peter De Cruz (links) und Benoît Schwarz. Keystone
  • Das Männerteam gewinnt an der EM in Tallinn gegen Polen und Russland und rückt in der Zwischenrangliste vor.
  • Das Frauenteam ist noch ungeschlagen und liegt an der Tabellenspitze.

Nach 7 Round-Robin-Partien weist das Schweizer Männer-Team an der Curling-EM in Tallinn erstmals eine positive Bilanz auf. 4 Siegen stehen aktuell 3 Niederlagen gegenüber.

Nach dem 9:3-Sieg gegen Aufsteiger Polen am Dienstagmorgen doppelte die Equipe um Skip Peter De Cruz im Abendspiel gegen Russland nach. Beim 10:2 war schon früh alles klar.

Zwei deutliche Erfolge

Die Russen erwischten einen rabenschwarzen Einstieg in die Partie. Im 1. End mussten sie sich ein Dreierhaus stehlen lassen, im 2. End ein Zweierhaus. Diesen Rückstand vermochten sie nie mehr wettzumachen – im Gegenteil. Nach dem 10:2 im 6. End war schon Schluss.

Legende: Video Der Fehlstart der Russen abspielen. Laufzeit 00:30 Minuten.
Aus sportlive vom 20.11.2018.

Gegen Polen hatten Valentin Tanner, Sven Michel, Benoît Schwarz und De Cruz bereits nach dem 5. End vorentscheidend mit 7:2 geführt. Zwei Ends später gaben die Polen die Partie vorzeitig auf.

Frauen eilen von Sieg zu Sieg

Weiter nicht zu stoppen ist das Schweizer Frauen-Team. Gegen Dänemark feierten Silvana Tirinzoni, Alina Pätz, Esther Neuenschwander und Melanie Barbezat vom CC Aarau einen 10:6-Sieg.

Die Vorentscheidung hatten die Schweizerinnen im 7. End herbeigeführt, als sie mit einem Fünferhaus von 5:5 auf 10:5 davonziehen konnten. Nach dem 8. End warfen die Däninnen das Handtuch.

Sendebezug: SRF 3, Morgenbulletin, 20.11.2018, 08:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Die Russen hatten einfach keine Länge, nur gerade der Second konnte einigermaßen genügen. Das Schweizer Spiel hat sich merklich gebessert, besonders Benoit hat sich stark verbessert, er scheint an dieser EM angekommen zu sein. Das Schweizer Team ist ja auch ein bisschen Bekannt als Spätstarter und das sie am Anfang dieses Turnier , Italien ausgeschlossen gerade gegen 2 Mitfavoriten verloren ist der Fehlstart weniger gravierend.
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  • Kommentar von Reinhard Grunder (Reinhard Grunder)
    Hab das Spiel der Männer auf dem Livestream verfolgt und genossen. Danke für die Übertragung :-)
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