Walker verhindert schweizerischen Totalausfall

Der 26-jährige Walliser Stéphane Walker rettete die Schweizer Ehre an den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Ostrava. Trotz Patzern bei den ersten zwei Sprüngen qualifizierte er sich für die Kür vom Samstagabend.

Stéphane Walker. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stéphane Walker schaffte den Sprung in die Kür. EQ Images

Am Ende reichte es Stéphane Walker zu Platz 19. 24 Akteure dürfen die Kür laufen. Mit einem optimalen Kurzprogramm wäre für Walker eine Platzierung um Rang 12 möglich gewesen.

Karrierehoch für Walker

Bei seinen ersten 5 Teilnahmen an kontinentalen Titelkämpfen war Walker noch nie besser als 17. gewesen. Steigerungspotenzial für die Kür ist vorhanden. Am Samstag will Walker den dreifachen Axel, den er am Freitag nicht sauber stand, erstmals zweimal zeigen.

In Führung liegt vor der Kür mit fast 10 Punkten Vorsprung der Spanier Javier Fernandez. Er triumphierte an allen Europameisterschaften seit 2013 und auch an den letzten beiden Weltmeisterschaften.

Andere Schweizer scheiterten

Schweizer Meisterin Yasmine Kimiko Yamada (27.), die Paarläufer Ioulia Chtchetinina/Noah Scherer (17.) und die Eistänzer Victoria Manni/Carlo Röthlisberger (25.) hatten die Kür vorher mehrheitlich deutlich verfehlt.