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Arthur Abele.
Legende: Applaus von Berlino Arthur Abele war in Berlin der Vielseitigste. Getty Images
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LA: Mittwochs-Entscheidungen Abele ist der europäische «König der Leichtathleten»

  • Arthur Abele krönt sich als 5. Deutscher zum Europameister im Zehnkampf.
  • Olympiasieger Robert Harting verabschiedet sich mit einem 6. Rang vom internationalen Parkett.
  • Zudem gibt es am Mittwoch Gold für Litauen, Griechenland, Israel und Polen.

6 Jahre nach Pascal Behrenbruch hat Deutschland wieder einen Europameister im Zehnkampf. Arthur Abele sammelte in den über 2 Tage verteilten 10 Disziplinen 8431 Punkte und sicherte der Gastgebernation in Berlin die 1. Goldmedaille.

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«König Arthur» krönt sich selbst
Aus Sport-Clip vom 08.08.2018.
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Für Abele ist es der mit Abstand grösste Erfolg seiner Karriere. Der 32-Jährige gewann mit 110 Punkten Vorsprung auf den unter neutraler Flagge startenden Russen Ilja Schkurenjow. Dritter wurde der Weissrusse Vitali Schuk mit 8290 Zählern.

Die weiteren Entscheidungen vom Mittwoch

  • Diskuswerfen der Männer: Olympiasieger Robert Harting trat vor seinem Heimpublikum mit einem 6. Platz von der internationalen Bühne ab. Der Berliner, dessen Bruder Christoph überraschend in der Quali gescheitert war, lag zwischendurch auf Silberkurs, fiel dann aber zurück. Den EM-Titel sicherte sich der Litauer Andrius Gudzius mit 68,46 m.
  • Weitsprung der Männer: Mit einem Satz auf 8,25 m gewann Miltiadis Tentoglou den Titel in der Sandgrube. Der 20-jährige Grieche hatte im Vorjahr bereits bei den U20-Titelkämpfen EM-Gold gewonnen.
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Europameister-Küsschen für Helferin Drechsler
Aus sportlive vom 08.08.2018.
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  • 10'000 m der Frauen: Für eine Premiere sorgte Lonah Chemtai Salpeter. Die gebürtige Kenianerin gewann das 10'000-Rennen überlegen und bescherte Israel die erste EM-Medaille in Berlin/Glasgow. Die favorisierte Türkin Yasemin Can wurde bloss Fünfte.
  • Kugelstossen der Frauen: Mit ihrem allerletzten Versuch sicherte Paulina Guba Polen Gold im Kugelstossen. Mit 19,33 m fing Guba die bis zu diesem Zeitpunkt führende Deutsche Christina Schwanitz (19,19 m) noch ab. Schwanitz, die Europameisterin von 2014 und 2016, konnte mit ihrem letzten Wurf (18,98 m) nicht mehr kontern.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 8.8.18, ab 13:50 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Seit Tagen fragte ich mich, weshalb Reporter und Moderatorinnen die Championships immer wieder wie "Champion-Chips" aussprachen. Bis ich das Wort mal selbst laut zu artikulieren versuchte. Tatsächlich: Beim Übergang vom "n" zum "sh" schlich sich auch bei mir unwillkürlich ein wie "t" klingender Verschlusslaut ein. Ich fand aber einen Trick: Beim Sprechen des "n" ein wenig schummeln und die Zunge nur ganz lose an den Gaumen legen. Nach ein paar Stunden Übung (!) klingt's dann perfekt...