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Flagge & Hymne wieder erlaubt IOC hebt Beschränkungen für belarussische Sportler auf

Trotz des Krieges in der Ukraine ändert das IOC seine Linie bei den Sanktionen gegen Russlands Unterstützer Belarus.

Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees mit Teilnehmern an einem Konferenztisch.
Legende: Haben am Donnerstag getagt Die Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Keystone/andreas Becker

Das Internationale Olympische Komitee hat die Sanktionen gegen Athletinnen und Athleten aus Belarus aufgehoben. Das teilte das IOC nach einer Sitzung der Exekutive unter der Führung von Präsidentin Kirsty Coventry am Donnerstag mit.

Sportler aus Belarus dürfen damit in internationalen Wettkämpfen wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne starten, auch Mannschaften sind wieder zugelassen. Russland bleibt dagegen vorerst ausgeschlossen.

Keine Lockerungen für Russland

Beide Nationen waren seit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 weitestgehend aus dem Weltsport verbannt worden. Nur Einzelathleten, die den Krieg nicht aktiv unterstützen, durften unter neutralem Status starten. Diese Empfehlung an die Weltverbände nahm das IOC nun zumindest für Belarus zurück.

Russland bleibt wegen des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs weiter aussen vor. Das IOC hatte das Nationale Olympische Komitee (ROC) im Herbst 2023 suspendiert, nachdem das ROC vier von Russland annektierte Gebiete aufgenommen hatte.

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