Die Europäer gehen am Sonntag mit einer komfortablen 10:6-Führung in die letzten 12 Einzel und benötigen für den Gesamtsieg noch 4,5 der insgesamt 28 Punkte. Den Amerikanern, die schon seit 25 Jahren nicht mehr auf dem Alten Kontinent gewonnen haben, würden 14 Zähler zur Titelverteidigung ausreichen.
Molinari und Fleetwood überragend
Wie schon am Freitag waren British-Open-Sieger Francesco Molinari (Italien) und Tommy Fleetwood (England) eine Erfolgsbank für das Team Europa. Das Duo gewann erneut beide Matches und weist damit eine lupenreine Bilanz von vier Punkten bei vier Starts auf.
Nach dem 5:3-Zwischenstand von Freitag starteten die Europäer am Samstagvormittag furios und gewannen in den Fourballs drei der vier Duelle .
Ausgeglichenere Foursomes
Die klassischen Vierer (Foursomes) am Nachmittag waren ausgeglichener. Neben Molinari/Fleetwood holten für Europa nur noch Olympiasieger Justin Rose (England) und Henrik Stenson (Schweden) gegen den Weltranglistenersten Dustin Johnson und US-Open-Sieger Brooks Koepka einen Punkt.