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21:27-Pleite an Handball-WM Dämpfer in der Hauptrunde: Fehlerhafte Nati unterliegt Japan klar

  • Die Schweizer Handball-Nati muss sich an der WM im ersten Hauptrunden-Spiel Japan geschlagen geben.
  • Zu fehleranfällige und offensiv uninspirierte Schweizerinnen unterliegen in Rotterdam 21:27. Die Viertelfinals sind damit kaum noch zu erreichen.
  • In der Hauptrunde geht es noch gegen die überragenden Däninnen und die ebenfalls stark einzuschätzenden Rumäninnen.

Was für eine Enttäuschung: Ausgerechnet im ersten Spiel in der WM-Hauptrunde ziehen die Schweizer Handballerinnen einen rabenschwarzen Tag ein. Das Team von Knut Ove Joa verlor gegen Japan, den auf dem Papier schwächsten Gegner in der Hauptrunde, diskussionslos mit 21:27.

«Wir haben volle Kanne verdient verloren. Der Kampf hat gefehlt und wir haben zu viele Fehler gemacht», bilanzierte Torhüterin Lea Schüpbach die Leistung kurz nach der Partie knallhart. Trotz einer verbesserten zweiten Halbzeit wurden die Schweizerinnen den Japanerinnen praktisch nie gefährlich.

Lediglich eine kurze starke Phase brachte die Schweiz von 12:17 bis auf 16:17 heran. Doch die spielfreudigen und effizienten Japanerinnen reagierten darauf ihrerseits mit 5 Treffern in Serie zum 22:16. Anschliessend nahm Joa ein Timeout, die Partie war rund 12 Minuten vor Schluss aber bereits vorentschieden.

Schwache 1. Halbzeit

In den ersten 30 Minuten hatten die Schweizerinnen gar nicht überzeugen können. Es war die bislang schwächste Halbzeit in diesem Turnier. In einer vor allem zu Beginn torarmen Partie ging die Nati in Person von Tabea Schmid nach 2:31 Minuten zwar mit 1:0 in Front. Doch weder das erste Tor noch die Treffer zum 2:1 und 3:2 gaben den Schweizerinnen Sicherheit.

Nach dem 3:3-Ausgleich fanden die Japanerinnen zunehmend besser in die Partie und wussten die Fehler und defensiven Unzulänglichkeiten der Schweiz immer mehr auszunutzen. Symptomatisch: Nach einem Rückpass in den Rückraum waren die Schweizerinnen nicht wach genug, Kaho Nakayama bedankte sich und traf zum 12:6 – die erstmalige 6-Tore-Führung Japans.

Dank verbesserten Schlussminuten stand es zur Pause aus Schweizer Sicht zumindest nur noch 10:13. Mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wäre ein Sieg somit im Bereich des Möglichen gewesen. Es sollte aber anders kommen.

So geht es weiter

Nach dem Duell mit Japan warten auf die Schweizerinnen noch zwei Hauptrunden-Spiele in Rotterdam (beide live bei SRF):

  • Freitag (20:30 Uhr) gegen Dänemark
  • Sonntag (18:00 Uhr) gegen Rumänien

Jeweils die ersten zwei Teams der vier Hauptrunden-Gruppen qualifizieren sich für die Viertelfinals. Durch die Niederlage ist ein Weiterkommen aus Schweizer Sicht aber kaum noch möglich.

Handball-WM

SRF zwei, sportlive, 03.12.25, 15:15 Uhr ; 

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