- Die Schweizer Handballerinnen qualifizieren sich zum dritten Mal in Folge für eine Europameisterschaft.
- Auswärts in Bosnien-Herzegowina holen die Schweizerinnen dank einem 32:13-Sieg die entscheidenden Punkte.
- Die Endrunde im Dezember findet in Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei statt.
Das Ziel ist erreicht: Die Schweizer Handball-Nati der Frauen nimmt Ende 2026 an der Europameisterschaft in Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei teil. Die Schweizerinnen machten die Teilnahme bereits einen Spieltag vor Ablauf der Qualifikation fix. Nach einem 32:13 auswärts gegen Bosnien-Herzegowina sind sie nicht mehr vom zweiten Rang zu verdrängen. Die makellosen Niederländerinnen haben die Quali als Gruppensiegerinnen ebenfalls geschafft.
Für die Schweiz ist es die dritte EM-Teilnahme hintereinander. 2024 war das Team von Knut Ove Joa als Gastgeber gesetzt gewesen, 2022 hatte man sich ebenfalls auf sportlichem Weg qualifiziert. Zudem hatte das Team im vergangenen Jahr auch erstmals überhaupt an einer Weltmeisterschaft teilgenommen.
Von Anfang an klare Sache
Bei der Partie in Cazin zeigten die Schweizerinnen von Anfang an eine starke Leistung. Die Bosnierinnen konnten mit dem Tempo und der Genauigkeit der Schweiz nicht mithalten. Zur Pause führte die Nati mit 21:7, zum Schluss stand es 32:13. In der 2. Halbzeit dauerte es ganze 10 Minuten, bis das Heimteam sein erstes Tor erzielen konnte.
Beste Torschützin der Schweiz war Nuria Bucher mit 8 Treffern. Im Tor kam neben Stammkeeperin Lea Schüpbach auch die junge Seraina Kuratli zu einem längeren Einsatz. So nahm das Schweizer Team die Hürde Bosnien-Herzegowina nach dem klaren Hinspielsieg im Oktober erneut souverän.
Das abschliessende Spiel der Qualifikation am Sonntag gegen Italien (ab 17:50 Uhr live bei SRF) hat für die Schweiz bereits etwas Test- und Vorbereitungscharakter. Für die Italienerinnen geht es noch darum, allenfalls als Gruppendritte den Sprung ins EM-Feld noch zu schaffen.