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Schmid führt Nati zum Sieg über Polen
Aus Sport-Clip vom 12.01.2020.
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Dank überragendem Schmid Schweiz feiert gegen Polen den ersten Sieg an der EM

  • Die Schweiz schlägt im 2. EM-Gruppenspiel Polen 31:24.
  • Andy Schmid glänzt mit 15 Treffern.
  • Weil Slowenien im 2. Spiel der Gruppe F Schweden 21:19 bezwingt, wird es für die Handball-Nati ganz schwierig, weiterzukommen.

Die Schweiz hat ihre rein rechnerische Chance auf das Weiterkommen gewahrt. Im wegweisenden Spiel gegen Polen in Göteborg holte das Team von Coach Michael Suter den benötigten Sieg. Die halbe Miete war dabei Andy Schmid, der unglaubliche 15 der 31 Treffer (6 von 6 verwandelte Siebenmeter) erzielte. Er egalisierte damit seinen Rekordwert im National-Dress aus dem Qualifikationsspiel gegen Kroatien.

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Schmid: «Auch jetzt wachsen die Bäume nicht in den Himmel»
Aus Sport-Clip vom 12.01.2020.
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Es war erst der zweite Sieg der Handball-Nationalmannschaft an einer EM-Endrunde überhaupt. 2004 gab es in Slowenien einen Sieg gegen die Ukraine.

Schweiz mit klarer Steigerung

Die Handball-Nati präsentierte sich gegenüber der Start-Niederlage gegen Schweden deutlich verbessert. Wie bereits gegen die Skandinavier versuchten es die Schweizer oft mit einem zusätzlichen Feldspieler, diesmal mit deutlich mehr Erfolg. Goalie Nikola Portner glänzte zudem mit etlichen Paraden und 2 Toren.

Nach dem 6:7 (17.) gingen die Schweizer dank drei Toren in Folge 9:7 in Führung (19.). Näher als bis auf einen Treffer liessen sie die Polen in der Folge nicht mehr herankommen. In der 36. Minute betrug die Differenz beim 16:12 erstmals vier Tore.

Nachdem die Osteuropäer noch zweimal auf zwei Treffer verkürzt hatten, sorgten die Schweizer mit einer weiteren Serie vom 25:22 (50.) zum 30:22 (59.) für die Vorentscheidung.

Die Polen, deren goldene Generation zwischen 2007 und 2015 drei WM-Medaillen holte, konnten auf die Niederlage gegen Slowenien nicht reagieren. Sie brauchen ein Wunder, um noch weiterzukommen.

Hoher Sieg gegen Slowenien benötigt

Der starke Auftritt der Schweizer wurde allerdings noch getrübt. Weil Schweden gegen Slowenien im 2. Spiel des Tages in der Gruppe F 19:21 verlor, wird es für die SHV-Auswahl praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, die Hauptrunde noch zu erreichen.

Wenn die Skandinavier gegen Polen gewinnen, wovon auszugehen ist, müssen die Schweizer die Slowenen am Dienstag (18:00 Uhr, SRF zwei) mit mindestens 8 Toren Unterschied bezwingen. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz aus den Direktbegegnungen. Diese spricht aktuell nicht für die Schweiz.

Stand in der Gruppe F nach 2 Spielen

1. Slowenien 47 : 424
2. Schweden
53 : 422
3. Schweiz
52 : 582
4. Polen47 : 570

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.01.2020, 15:45 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Tolle Leistung der Schweiz - aber leider durch die schwache Partie der Schweden stark getrübt. Ein Sieg gegen Slowenien kann das Team erreichen, wenn es sein Potenzial abruft, aber mit 8 Toren Differenz ist das fast nicht zu schaffen. Bleibt die Hoffnung, dass Schweden (vor allen offensiv) nochmals so einen desolaten Auftritt hinlegt, damit sie gegen Polen einen oder sogar beide Punkte abgeben. Das ist zwar nicht zu erwarten, aber wer weiss. Vielleicht zeigen die jungen Schweden Nerven...
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    1. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Stimmt und ist auf den Punkt gebracht. Mit einer solchen Klasseleistung der gesamten Mannschaft wie gg. Polen müsste dies auch möglich sein. Somit hätte man 2 Siege - und selbst beim Szenario worst case - könnte man mit einer solchen Leistung hoch erhobenen Hauptes vom Feld gehen.
      Frankreich hat gezeigt, dass es kein Selbstläufer ist weiter zu kommen.

      HOPP SCHWIIZ
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  • Kommentar von Christian Rauch  (Stöfi)
    Hoffe jetzt einfach auf einen fairen Match zwischen Schweden und Polen vor allem auch seitens der Unparteiischen. Man hat gegen die Schweiz gesehen, dass zweifelhafte Entscheide eher zu Ungunsten der Schweiz gefällt worden sind, was ja durchaus auch Matchentscheident sein könnte.

    Hopp Schwiiz
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    1. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Damit meine ich, dass die vermeintlich kleine Mannschaft auch gleich behandelt wird wie die sogenannt grosse Mannschaft, Heimmannschaft EM-Favorit oder wie auch immer ...
      Immerhin wurde doch das eine oder Stürmerfoul gg. die Schweiz gepfiffen, was durchaus auch hätte anders entschieden werden können. Ebenso z.B. das klare durch den Kreis laufen des schwedischen Spielers welches nicht geandet worden ist.
      Bei einem knappen Spielstand könnten solche Szenen durchaus Matchentscheident sein ....
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  • Kommentar von Christian Rauch  (Stöfi)
    Genau so wird es sein Herr Ziegler. Gewinnt die CH gegen Slowenien - was ich hoffe - so müsste Schweden auch gegen Polen verlieren. Ansonsten haben die CH und Schweden gleich viele Punkte, die CH aber das direkte Spiel gegen die Schweden verloren.
    Ein Sieg gegen Slowenien halte ich mit so einem Auftritt wie gg. Polen für durchaus möglich - aber gleich mit 8 od. mehr Toren im Plus wird dann sehr schwer. So befürchte ich leider, dass die -13 Bilanz ein zu hohe Hürde sein und zum Verhängnis wird.
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