Die Schweizer Handballerinnen haben die Qualifikationskampagne für die EM-Endrunde im Dezember in Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei mit einer Gala abgeschlossen. In der Zürcher Saalsporthalle feierten sie gegen Italien einen 38:19-Sieg.
Das EM-Ticket hatten die Schweizerinnen bereits am Donnerstag beim Gastspiel in Bosnien-Herzegowina gelöst. Für das Team von Trainer Knut Ove Joa ist es nach 2022 und 2024 die dritte EM-Teilnahme in Folge.
Nach der Pause kräftig aufgedreht
Zur Halbzeit hatte es aus Schweizer Sicht erst 14:11 geheissen, besonders in der Anfangsphase taten sich die Schweizerinnen schwer. Danach setzten sie aber zum Schaulaufen an. Sie zogen bis auf 22:11 davon, ehe den Italienerinnen endlich wieder ein Treffer gelang. Spannend wurde es danach logischerweise nicht mehr. Mia Emmenegger war mit 7 Toren erfolgsreichste Schweizer Schützin.
Assistenztrainerin Vroni Keller beendete mit dem Schlusspfiff ihre Nationalteam-Karriere nach 13 Jahren und wurde von den Spielerinnen entsprechend gefeiert.