Frankreich vergoldet die Heim-WM

Die französische Handball-Nationalmannschaft hat in Paris den WM-Final gegen Norwegen deutlich mit 33:26 gewonnen.

Nikola Karabatic wirft über die norwegische Abwehr hinweg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nikola Karabatic Der beste Werfer im Finalspiel führte das französische Starensemble an. EQ Images

Vor 15'609 Zuschauern in Paris wurde die Handball-WM endgültig zu französischen Festspielen. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Norweger avancierte Superstar Nikola Karabatic mit 6 Toren zum Mann des Spiels.

1995, 2001, 2009, 2011, 2015 und 2017 – Frankreich gehört mit dem 6. WM-Titel endgültig zu den erfolgreichsten Handball-Nationen der vergangenen Jahre.

Gold trotz Startschwierigkeiten

Die norwegischen Aussenseiter zeigten gegen den haushohen Favoriten zu Beginn jedoch keinen Respekt. Früh lagen die Norweger mit 10:7 in Front. Nach dem Wechsel drehte der Rekord-Weltmeister aber auf und zog auf 23:18 davon. Die Gold-Party konnte beginnen.

Silber für das Wildcard-Team

Für die Skandinavier, die nur mit einer Wildcard zur Endrunde gekommen waren, traf Kent Robin Tønnesen (5 Tore) am häufigsten. Es war die erste Finalteilnahme und die erste WM-Medaille in der Geschichte für Norwegen.

Bereits am Samstag hatte sich Slowenien durch einen 31:30-Sieg gegen Kroatien den 3. Platz und damit ebenfalls das erste WM-Edelmetall gesichert.