Dieser Tage entscheidet sich, ob die Handball-EM der Frauen im Dezember in Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Türkei mit den Schweizerinnen stattfindet. Es wäre für sie die 3. EM-Endrunde in Folge nach 2022 und 2024 (als Co-Gastgeberin). Im Vorjahr war die Equipe von Coach Knut Ove Joa zudem erstmals an einer WM dabei.
Die Quali-Chancen stehen sehr gut. In der Gruppe 2 belegt die Schweiz mit 4 Punkten Rang 2 hinter den überlegenen Niederländerinnen (8 Punkte). Die besten beiden Teams pro Gruppe fahren fix an die Endrunde. Die Frage ist weniger, ob sich die SHV-Auswahl das EM-Ticket sichert, sondern wann.
Die Ausgangslage ist klar: Punkten die Schweizerinnen am Donnerstag in Bosnien-Herzegowina (2 Punkte) und gelingt Italien (2 Punkte) gleichentags gegen die Niederlande keine Sensation, ist die EM-Quali bereits fix. Sollte dies nicht eintreffen, könnte die Joa-Equipe am Sonntag in der fast ausverkauften Saalsporthalle in Zürich gegen die Italienerinnen alles klar machen.
Im Oktober schlug man Bosnien-Herzegowina mit 16 und Italien mit 12 Toren Unterschied.