Auf dem Papier war die Favoritenrolle klar verteilt: Der Quali-Zweite aus Kriens-Luzern empfängt zum Playoff-Auftakt den RTV Basel (7.), der zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder unter den besten acht Teams der Schweizer Handball-Liga steht. Doch die Basler erwiesen sich als hartnäckige Gegner.
In der Startphase präsentierten sich beide Teams äusserst torhungrig. Am Laufmeter musste an der Skorertafel geschraubt werden, ehe das favorisierte Heimteam erstmals etwas davonziehen konnte (12:9). Dank Kreisläufer Ante Babic, der etwas später drei Tore in Folge erzielte, blieb das Team vom Rheinknie in der Partie. Mit einem knappen Zwei-Tore-Vorsprung ging Kriens-Luzern in die Pause (25:23).
Spende mit dem 1000. Tor
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie einseitiger. Die Basler konnten nicht mehr mit dem Tempo mithalten, sodass es schlussendlich eine ziemlich klare Angelegenheit wurde. Kriens-Luzern gewann 42:35 und legte damit in der Best-of-5-Serie vor.
Für den Basler Aleksander Spende gab es dennoch einen Meilenstein zu feiern. Der 32-jährige Slowene erzielte gegen Kriens-Luzern sein 1000. Tor in der höchsten Schweizer Handball-Liga.
Im anderen Viertelfinal vom Mittwoch setzten sich die Quali-Sieger Kadetten Schaffhausen gegen GC Amicitia Zürich 32:28 durch. Am Donnerstag starten dann die anderen beiden Viertelfinal-Duelle zwischen Pfadi Winterthur (3.) und St. Otmar St. Gallen (6.) respektive BSV Bern (4.) und Wacker Thun (5.).