- In der EM-Quali verlieren die Schweizer Handballerinnen auswärts gegen die Niederlande mit 22:25.
- Die Equipe von Knut Ove Joa hält gegen den WM-Vierten von 2025 viel besser mit als vor 3 Tagen in Kriens.
- Im Rennen um Platz 2 in der Gruppe 2 haben die Schweizerinnen nach wie vor gute Karten.
Am Donnerstag in Kriens folgte der Bruch im Schweizer Spiel nach zirka 20 Minuten. Nach einer guten Startphase schlichen sich bei der Schweiz zahlreiche Fehler ein und in der Offensive kam man gegen die starken Niederländerinnen kaum mehr durch. Das Resultat: eine 21:39-Kanterniederlage gegen den Gruppenfavoriten.
72 Stunden später konnten die Schweizerinnen dem WM-Vierten von 2025 länger Paroli bieten. Zur Pause lag die Joa-Equipe nur 12:13 hinten. Doch in den ersten knapp zehn Minuten der 2. Halbzeit gelang der Schweiz nur ein Tor und die Niederländerinnen konnten letztlich vorentscheidend davonziehen.
Die Schweiz bleibt auch nach der Pause dran
Im Gegensatz zum Spiel in Kriens blieben die Schweizerinnen aber in Tuchfühlung. Mit etwas mehr Ballglück und weniger einfachen Fehlern hätte der Gast das Skore gar noch knapper halten können. Denn die Niederländerinnen hatten nicht ihren besten Tag und wirkten etwas fahrig.
In der 58. Minute hiess es nur 23:21 für den Favoriten, der plötzlich ins Schwitzen geriet. Doch Dione Housheer liess mit zwei verwandelten Siebenmetern in der Schlussphase die Schweiz nicht mehr aufschliessen.
So setzte sich die grössere Klasse und grössere Breite der Niederlande durch. Gleichwohl ist das 22:25 der Schweizerinnen als Erfolg zu werten. Schliesslich hatten die Niederlande ihre ersten 3 Quali-Spiele mit 23, 20 und 18 Toren Differenz gewonnen.
Weiter geht es in Bosnien-Herzegowina
Während sich «Oranje» dank dem Erfolg zum 7. Mal in Folge für die EM qualifizierte, muss die Schweiz für ihr Endrunden-Ticket noch etwas arbeiten. Am 9. April stehen die Schweizerinnen zum nächsten Mal im Einsatz. Auswärts in Bosnien-Herzegowina, das am Sonntag in Italien 20:36 verlor, könnten sie mit einem Sieg wohl die EM-Quali bereits eintüten.