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Weiter geht's in Malmö Dank Kantersieg und Schützenhilfe: Schweiz steht in EM-Hauptrunde

  • Am 3. Spieltag läuft in der Gruppe D alles für die Schweiz und die Nati qualifiziert sich doch noch für die EM-Hauptrunde.
  • Zuerst fahren die Schweizer in Oslo gegen Montenegro den geforderten Kantersieg ein (43:26), danach leistet Slowenien beim 30:27 gegen die Färöer Schützenhilfe.
  • Damit verbleibt die Equipe von Andy Schmid im Turnier. Für sie geht es ab Freitag in Malmö (SWE) weiter.

Nach der erfüllten Pflicht hatten die Schweizer Handballer am Dienstagabend ihr Schicksal an der Handball-EM nicht mehr in den eigenen Händen. Sie mussten bei der Partie Slowenien – Färöer tatenlos zusehen und den Slowenen die Daumen drücken.

Dank dem 43:26-Kantersieg der Schweizer zuvor gegen die bereits ausgeschiedenen Montenegriner war immerhin die Ausgangslage sonnenklar und bedurfte keinerlei Rechenspielereien: Bereits eine Niederlage der Färinger mit einem Tor Unterschied würde reichen, um doch noch in die Hauptrunde einzuziehen. Bei einem Punktgewinn der Färöer-Inseln wäre das Schweizer EM-Abenteuer beendet.

Und für einmal war der Nati, die gegen die Färöer (28:28) und Slowenien (34:37) unglücklich Punkte hergeschenkt hatte, das Glück hold: Die Slowenen taten ihnen den Gefallen und schlugen die Färinger 30:27.

Auch hier ging es nicht ohne Drama: Die Slowenen, die bereits fix in der Hauptrunde standen, wollten die Partie unbedingt gewinnen und 2 Punkte in die nächste Turnierphase mitnehmen. So entwickelte sich vor abermals 6500 Färöer-Supportern eine Partie auf Messers Schneide. Erst mit einem Zwischenspurt zwischen der 45. und der 50. Minute konnten die Slowenen entscheidend davonziehen (26:22).

Schweiz dank Seravalli mit Kantersieg

Die Schweizer hatten zuvor im frühen Spiel der Gruppe D gegen Montenegro die Pflicht erfüllt und von der 1. Minute an gezeigt, dass sie noch an das Unmögliche glaubten. Bereits zur Pause lagen sie mit 6 Toren in Führung (22:16). Nach dem Seitenwechsel schlug dann die Stunde von Mathieu Seravalli, der ab der 24. Minute Nikola Portner im Tor ersetzte.

Der Keeper des BSV Bern zeigte Parade um Parade und brachte die Montenegriner reihenweise zur Verzweiflung. Am Ende hatte Seravalli 12 von 25 Schüssen abgewehrt. Seine Fangquote von 48 Prozent ist ein Weltklassewert.

Im Angriff waren die Schweizer variantenreich und stark im Eins-gegen-Eins. Rückraum-Shooter Lenny Rubin und Luca Sigrist waren mit je 10 Toren die Topskorer. Letzterer leistete sich in der ganzen Partie nur einen Fehlwurf.

Weiter geht es in Malmö – die Gegner sind bekannt

Dank der slowenischen Schützenhilfe fahren die Schweizer nach Malmö (SWE), wo es für sie ab Freitag in der Hauptrunde weitergeht. Die Gegner sind bereits bekannt: Neben Slowenien und der Schweiz gehören Island, Ungarn, Schweden und Kroatien der Gruppe 2 an.

Resultate

SRF zwei, sportlive, 20.1.26, 17:45 Uhr ; 

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