Zum Inhalt springen

Hype oder Zukunft? Trotz Boom: E-Sports spaltet die Gemüter

Der Aufschwung von E-Sports ruft auch Kritiker auf den Plan. «sportpanorama plus» untersucht das Phänomen.

Tausende Zuschauer in ausverkauften Hallen, noch viel mehr Fans daheim an den Bildschirmen, Spieler, die Millionen verdienen und ein Boom, der keine Grenzen zu kennen scheint: Der Aufschwung von E-Sports ist weltweit beispiellos.

Im Zentrum stehen Ego-Shooter, Strategiespiele und Sportsimulationen. Bei Vereinen werden E-Sports-Abteilungen gegründet, die Spieler selber organisieren sich mittlerweile auch in Verbänden und Nationalmannschaften.

Viele Fragezeichen

Dieser Aufschwung ruft auch Kritiker auf den Plan. In den Ego-Shooter-Spielen wird virtuell am Laufmeter getötet. Und wie steht es um die Gesundheit der Spieler? Welche Auswirkungen haben die Computer-Spiele auf die Teilnehmer?

«sportpanorama plus» ergründet das Phänomen E-Sports zusammen mit Experte Vinzenz Kögler, dem Präsidenten des Schweizer E-Sports-Verbandes. Wie begegnet er dem Vorwurf des Tötens? Ist E-Sports die Zukunft oder nur ein vorübergehender Hype? Und wie präsentiert sich die Szene hierzulande im Vergleich zum Ausland? Die Antworten im «sportpanorama plus».

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Ich teile die Ansicht des Sportwissenschafters gar nicht. Für mich hat "E-Sports" nichts mit Sport zu tun. Mental und taktisch sicher anspruchsvoll, aber es fehlt die körperliche Komponente. Zudem aus gesundheitlicher Hinsicht sehr, sehr fragwürdig. Wollen wir, dass Jugendliche nach stundenlangem Bankdrücken in der Schule, auch in ihrer Freizeit immer mehr "Sitzhobbys" nachgehen? Es braucht körperliche Bewegung als Ausgleich, die "E-Sports-Bewegung" liefert da einen ganz schlechten "Beitrag".
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    @ LFE: Das ist aber nicht Ihr Ernst, oder, dass sie Tischtennis mit E-Sports in körperlicher Hinsicht auf die gleiche Stufe stellen, oder? Tischtennis auf Leistungsebene ist körperlich extrem fordernd. Schauen Sie sich auf Youtube einmal einige Ballwechsel an.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Domi Bühl (DomiBuehl)
      Tischtennis gehört definitiv zu einer körperlich aktiven Sportart... Wie sieht es aber mit Motorsport aus? Die Bewegen sich auch nicht gerade viel und trotzdem sagen alle Motor"sport". Deswegen finde ich, darf man eSport auch als Sportart führen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andreas Hug (AndiHug)
    ist doch wie schach. für mich auch kein richtiger sport. denksport ausser das man für schach noch etwas im kopf haben sollte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christoph Ungricht (Christoph Ungricht)
      Ihrem ignoranten Kommentare zu urteilen hatten sie noch nie mit solchen Spielen zu tun.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Sicher, beim E-Sport betätigt man sich nicht großartig körperlich. Allerdings fordert es enorme Konzentrationsfähigkeit. Mann muss nicht nur sehr taktisch auf sich immer wieder ändernde Bedingungen reagieren (wie beim Schach), sondern braucht auch noch eine ausgezeichnete Feinmotorik (anders als beim Schach). Deshalb ist das Fenster für die grosse E-Sport-Karriere auch sehr klein, da in vielen E-Sport-Arten schon ab Mitte/Ende 20 die Feinmotorik nachlässt im Vergleich zu der jüngeren Konkurrenz.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Hug man hat mal bei einem Schachspiel zweier Grossmeister das Gewicht vor dem Spiel und nach dem Spiel gewogen, nach dem Spiel das 5 1/2 Stunden gedauert hat, hat der eine 1, 9 kg der andere sogar 3.3 kg verloren, soviel zu Ihrem Kommentar!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      @ Ungricht: Sie wollen aber nicht im Ernst behaupten, dass E-Sports etwas mit eigentlichem Sport zu tun hat. Vor dem Computer sitzen, Maus und Tasten bewegen, ist zu 95% oder mehr reine "Hirnarbeit". Sport aber ist im wesentlichen eine körperliche Angelegenheit!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von L Et (LFE)
      @Limacher dann ist für sie die (Olympische!) Sportart Schiessen keine Sportart? Ich glaube nicht, dass diese ihren körper viel trainieren;) Oder auch Tischtennis, was ich selber gespielt habe, da geht man 5 minuten einlaufen, dann wars das, ist das für sie auch kein Sport?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      @ L Et: Mit schiessen haben Sie nicht ganz unrecht. Das ist körperlich auch ein eher passiver Sport. Ihre Bemerkung mit Tischtennis ist aber wohl eher ein Witz ! Wie auch immer: Ich bleibe dabei. Vor dem Computer sitzen und dies als "Sport" zu bezeichnen ist für mich absolut lächerlich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    7. Antwort von Andreas Hug (AndiHug)
      war ja klar das die gamer das als sport anschauen. ist aber nur gamen. als ich noch ein kind war, spielte ich auch sehr viel. klar ist das gamen anspruchsvoll, das sind brettspiele auch aber niemand würde das als sport bezeichnen. hauptsache das geld fliesst.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen