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Zusammenfassung 3. Etappe
Aus Sport-Clip vom 31.12.2019.
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3. Etappe der Tour de Ski Ustjugow doppelt in Toblach nach – Cologna verliert viel Zeit

  • Dario Cologna muss im Skating-Rennen über 15 km Federn lassen.
  • Den Sieg sichert sich Sergej Ustjugow. Bei den Frauen setzt sich Therese Johaug hauchdünn durch.
  • Nadine Fähndrich (53.) gibt die Tour auf.

Es war nicht Dario Colognas Tag auf der 3. Etappe in Toblach. Wenige hundert Meter vor dem Ziel schloss der Bündner zwar zum eine Minute vor ihm gestarteten Landsmann Roman Furger auf, im Kampf um die Podestplätze hatte er allerdings gegen fulminant laufende Russen nichts zu bestellen.

Im Ziel fehlten dem auf Platz 16 klassierten Cologna über eine Minute auf Tagessieger Sergej Ustjugow. Noch bei der ersten Zeitmessung nach knapp 2 Kilometern war der Russe in Reichweite gelegen. Doch während Cologna im weiteren Rennverlauf die Kräfte ausgingen, drehte Ustjugow kontinuierlich auf.

«Es war heute von Beginn weg zäh. Auf den ersten Kilometern habe ich versucht zu ‹pushen›, merkte dann aber schnell, dass mir die Kraft fehlt. Ich habe mir ein besseres Ergebnis erhofft», gab Cologna ohne Umschweife zu.

Russischer Dreifachsieg

Hinter Ustjugow, der schon zum Tour-Auftakt in Lenzerheide einen Etappensieg feiern konnte, sorgten Iwan Jakimuschkin und Alexander Bolschunow für ein rein russisches Podest. Unter den besten 10 befanden sich am Ende insgesamt 6 russische Athleten.

Einen Rückschlag musste derweil der als Gesamtführende gestartete Johannes Kläbo hinnehmen. Der norwegische Titelverteidiger klassierte sich unmittelbar hinter Cologna auf Platz 17 und rutschte in der Gesamtwertung hinter Ustjugow und Bolschunow auf Rang 3 ab.

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Johaug siegt hauchdünn – Fähndrich abgeschlagen
Aus Sport-Clip vom 31.12.2019.
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Johaug hauchdünn vor Östberg

Im Rennen der Frauen hat sich Therese Johaug das gelbe Leadertrikot von
Natalia Neprjajewa zurückgeholt. Die norwegische Dominatorin wurde auf der 3. Etappe aber stärker gefordert als erwartet. Nur dank eines starken Schlussspurts verwies sie ihre Landsfrau Ingvild Östberg um 0,7 Sekunden auf Platz 2.

Fähndrich gibt die Tour auf

Die Schweizer Läuferinnen verpassten die Punkteränge. Nadine Fähndrich belegte nur Rang 53 und gab die Tour auf. «Ich habe mich schon vor dem Rennen schlecht gefühlt», gab sie zu Protokoll.

So geht es weiter

Am Neujahrstag steht in Toblach ein Verfolgungsrennen in der klassischen Technik über 15 respektive 10 km auf dem Programm. Danach zieht der Tour-Tross für die letzten 3 Etappen weiter nach Val di Fiemme.

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Fähndrich: «Habe mich schon vor dem Rennen nicht gut gefühlt»
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Sendebezug: SRF info, sportlive, 31.12.2019, 12:25 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Immer lustig zu sehen wieviele Ablehner man aus dem Busch klopfen kann -:) .
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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Für unseren Dario national wird es langsam eng, vielleicht eine berufliche Neuorientierung ins Auge fassen?
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    1. Antwort von Remo Fischer  (remi22)
      Und all die anderen Schweizer die hinter Dario liegen, sollten sich wohl auch neuorientieren? Genau so wie Federer? Oder die F1 fahrer die Bei Sauber fahren? Oder die Raiffeisenbanken, die hinken im internationalen vergleich weit hinterher... bitte alle neu ausrichten die nicht im internationalen vergleich die Spitze belegen.
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    2. Antwort von Reto Meisser  (Reto Meisser)
      warum denken die Schweizer immer so pesimistisch.
      Er ist auch eine super Persönlichkeit unser Dario.
      Und mann muss die ganze Leistung sehen.
      Das ist Spitzensport, dazu gehört auch Glück.
      Und bei den Russen weiss man ja auch nicht wie sauber sie laufen.
      Also fürs Neue Jahr mehr Optimismus.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Herzliche Gratulation an die Russen, 6 in den top 6, alles Spitzenläufer ;-) . Erstaunlich und das ohne Doping. Kein kritsches Wort von drn Kommentatoren, nur lobende Worte. Sind wir mal ehrlich, mit gesundem Menschenverstand.....kann nicht sein dass dplötzlich 6 in den top 10 sind. Hab grosse Zweifel, hier wird sicher betrogen. Russen Doping in Reinkultur greift und ist erfolgreich.
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    1. Antwort von Mike Schmid  (Mike Schmid)
      Schon mal daran gedacht, dass heute die Russen ihren Erfolg einem perfekten Ski zu verdanken haben? Mit perfektem Material kann es sehr wohl vorkommen, dass auch die weniger bekannten Russen vorne mitmischen. Dass Ustjugow und Bolschunow vorne sind, ist ja keine Überraschung, sind auch sonst top Athleten. Nicht immer alles mit Doping in Verbindung setzen, ansonsten können bei jedem Sieger diese Vowürfe geäussert werden, auch bei Cologna
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    2. Antwort von Fabrice Knecht  (FabriceKnecht)
      Warum ist das nicht möglich?? Das gelingt ja den Norwegern auch regelmäßig, und da ist dann alles in Ordnung. Der Verdacht ist ja bestimmt da, aber niemand kennt die Fakten genau. Ja klar, kann gut sein das da betrogen wird, würde mich auch nicht überraschen wenn es so wäre. Aber dass SICHER betrogen wird wissen Sie ganz einfach fach nicht. Das ist bloß ihre Sichtweise, Annahme, Vermutung. Im Prinzip haben sie keine Ahnung was abgeht.
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    3. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      Ich wäre jetzt vorsichtig mit Anschuldigungen aus dem hohlen Bau heraus, schliesslich ist bekannt, dass die Russen nach all den Vorfällen sogar beim Zähneputzen überwacht werden. Zudem sind mir einzig aus dem norwegischen Lager so ziemlich alle Athleten als "Asthmatiker" bekannt.
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    4. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Ustjugov war schon mal als Dopingsünder gesperrt, McLaren Bericht, nun ist er plötzlich sauber......, dreaming. Auch Bolshunov und die anderen gehören dazu zum staatlichen Dopingprogramm der Russen und gehören gesperrt, lebenslang.
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    5. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      was hat Herr Gisler zu Frau Johaug zu berichten?
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