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Bolschunow und Johaug siegen im Massenstart
Aus Sport-Clip vom 20.02.2020.
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4. Etappe der FIS Ski Tour Bolschunow bricht Norwegens Serie – Cologna und Furger in Top 10

  • Der Russe Alexander Bolschunow gewinnt die Königsetappe der FIS Ski Tour.
  • Dario Cologna wird 6., Roman Furger 8.
  • Bei den Frauen gewinnt zum 4. Mal die Norwegerin Therese Johaug - zum 4. Mal vor 2 Landsfrauen.

7 Rennen, 7 norwegische Siege – so hatte die Bilanz vor dem Massenstart-Rennen der Männer gelautet. Sowohl bei den Frauen als auch den Männern gab es ausschliesslich norwegische Siege. Der Russe Alexander Bolschunow hat diese Dominanz nun beendet – und das ausgerechnet in Meraker, dem Revier der Norweger. Bolschunow gewann vor den Norwegern Johannes Klaebo und Emil Iversen und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung.

Dario Cologna und Roman Furger liefen beide in der Verfolgergruppe mit und am Ende in die Top 10. Für Cologna reichte es zu Schlussrang 6. Furger erzielte mit dem 8. Rang sein bestes Ergebnis im Weltcup. In der Tour-Gesamtwertung liegen Cologna und Furger neu auf den Plätzen 8 und 11.

Johaug dominiert weiter

Bei den Frauen war Therese Johaug einmal mehr eine Klasse für sich. Stets an der Spitze laufend, musste sich die Norwegerin erst auf den Schlusskilometern noch gegen einen Angriff ihrer Landsfrau Ingvild Flugstad Östberg wehren. Johaug rettete jedoch 4 Sekunden ins Ziel. Sie gewann damit als erste Langläuferin 8 Distanz-Rennen in Serie. Heidi Weng wurde Dritte und komplettierte das rein norwegische Podest.

Nadine Fähndrich verpasste als 35. eine Top-Klassierung deutlich. Sie büsste im Ziel fast 7 Minuten auf Siegerin Johaug ein. Die zweite Schweizerin am Start, Laurien van der Graaff, klassierte sich auf Rang 47.

Gesamtklassement FIS Ski Tour

Männer: 1. Alexander Bolschunow (RUS) 2:26,16 Stunden, 2. Pal Golberg (NOR) +1,05, 3. Sjur Röthe +1,06, 4. Martin Nyenget (NOR) +1,28, 5. Hans Christer Holund (NOR) +1,45, 6. Finn Haagen Krogh (NOR) +1,53, 7. Simen Hegstad Krüger (NOR) +2,04, 8. Dario Cologna (SUI) +2,34, 9. Andrei Melnitschenko (RUS) +2,34, 10. Johannes Kläbo +2,42, 11. Roman Furger (SUI) +2,49.

Frauen: 1. Therese Johaug (NOR) 2:16,33 Stunden 2. Invild Östberg (NOR) +2,06, 3. Heidi Weng (NOR) +2,39, 4. Ebba Andersson (SWE) 4,15, 5. Astrid Jacobsen (NOR) 5,29 6. Jessica Diggins (USA) 6,02 7. Teresa Stadlober (AUT) 6,40 8. Emma Ribom (SWE) 6,59 9. Rosie Brennan (USA) 6,59 10. Ragnhild Haga (NOR) 7,04. Ferner: 21. Nadine Fähndrich (SUI) +9,59, 45. Laurien van der Graaff (SUI) +14,50.

Doch kein Grenzübergang

Bei der 4. Etappe hätte es zu einer Premiere kommen sollen. Geplant war die erste Überquerung einer Landesgrenze in der Geschichte des Langlauf-Weltcups. Die Etappe hätte von Storlien (SWE) nach Meraker (NOR) geführt. Daraus wurde aber nichts: Wegen heftigem Wind entschieden sich die Organisatoren, auch den Start nach Meraker zu verlegen.

Sendebezug: sportlive auf SRF zwei um 10:45 Uhr vom 20.02.2020

cmu

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Odilo Abgottspon  (Kassandra2)
    Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass der Langlaufsport verseucht ist. Die immer gleichen Sieger*innen machen den. Sport verdächtig. Natürlich dürfen die TV-Reporter darüber nicht reden. Aber ich stelle mir 6die Frage, wie diese Sportler*innen kontrolliert werden, die Russen, die Norwer*innen.... Gibt es wie im Rsdsport unangemeldete Kontrollen im Training? Muss jeder Langläufer stets bekannt geben, wo er | sie sich aufhält?
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  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    Ich nehme Therese Johaug in Schutz. Sie wird sicher kein zweites Mal eine Sperre riskieren, dazu ist sie noch zu jung. Sie hat nun einmal den idealen Körper (Gewicht, Grösse) und wahrscheinlich ein grosses Luftvolumen. Sie läuft ja an der WM der Leichtathleten für Norwegen die 10000 m, wenn es der Zeitplan erlaubt. Sie hat sich mit etwas mehr als 32 Min. Qualifiziert. Sie wird sicher auch dort getestet auf verbotene Substanzen. Sie ist einfach ein Ausnahmetalent.
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  • Kommentar von Rudolf Baumann  (RuBa65)
    Doping lässt grüssen. Wie naiv sind wir eigentlich? Jetzt sollen die Russen plötzlich sauber sein. Glaubs wer will.
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