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Zusammenfassung 2. Etappe Tour de Ski
Aus Sport-Clip vom 02.01.2021.
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Bündner rückt auf Rang 4 vor Starker Cologna nur von Bolschunow geschlagen

Der Münstertaler belegt in der 2. Etappe der Tour de Ski über 15 km im Val Müstair hinter dem Russen den 2. Platz.

Dario Cologna ist zurück auf dem Podest. Erstmals seit Dezember 2019 schaffte der Bündner den Sprung in die Top 3. Mit dem 2. Platz im Massenstartrennen über 15 km klassisch im Val Müstair belohnte er sich für eine starke Leistung.

Turbulente Schlussphase

In der Schlussphase der 2. Etappe der Tour de Ski profitierte Cologna auch von einem Missgeschick seiner russischen Konkurrenten im Kampf um einen Podestplatz. In der letzten Abfahrt kamen Jewgenj Below und Alexej Tscherwotkin zu Fall, Iwan Jakimuschkin musste einen Umweg einlegen. Der Schweizer nutzte die Gunst der Stunde und lief 23 Sekunden hinter dem überlegenen Sieger Alexander Bolschunow als Zweiter ins Ziel.

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Russen stürzen – Cologna profitiert
Aus Sport-Clip vom 02.01.2021.
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Im Gesamtklassement stiess Cologna vom 14. auf den 4. Platz vor. Der Rückstand auf den neuen Leader Bolschunow beträgt 1:11 Minuten.

Man muss zuerst in der Position sein, um dort mitzukämpfen.
Autor: Dario Cologna

«Es war ein sehr gutes und ein sehr hartes Rennen. Ich habe versucht, mich gut zu positionieren und den Russen ein bisschen Paroli zu bieten», analysierte Cologna im Ziel. Der Sturz seiner Konkurrenten habe ihm natürlich geholfen. «Aber man muss zuerst in der Position sein, um dort mitzukämpfen.»

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Cologna: «Zuhause auf dem Podest zu stehen, ist sehr schön»
Aus Sport-Clip vom 02.01.2021.
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Baumann und Pralong in den Top 20

Eine starke Leistung zeigte auch Jonas Baumann. Der Bündner klassierte sich mit einem Rückstand von 50,2 Sekunden auf Platz 14. Zu überzeugen vermochte auch Candide Pralong, der es als 17. ebenfalls in die Top 20 schaffte. Beda Klee lief auf Rang 23, Roman Furger wurde 28.

So geht es weiter

Am Sonntag steht im Val Müstair das Verfolgungsrennen über 15 km Skating auf dem Programm. Nach einem Ruhetag wird die Tour de Ski am Dienstag mit 2 Distanzrennen in Toblach fortgesetzt. Den Abschluss bilden 3 Rennen in Val di Fiemme.

Tour de Ski auf SRF

Freitag 8.1.6. Etappe
13:10 live SRF info15 km klassisch MännerVal di Fiemme
15:30 live SRF zwei10 km klassisch FrauenVal di Fiemme
Samstag 9.1.7. Etappe
13:00 live Sport AppSprint klassischVal di Fiemme
Sonntag 10.1.8. Etappe
12:45 live SRF zwei10 km Climb FrauenVal di Fiemme
15:25 live SRF zwei10 km Climb MännerVal di Fiemme

SRF zwei, «sportlive», 11:35 Uhr, 01.01.2021;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Dieser Slapstick-Rennschluss wird es in die Jahresbestenliste der Sportrückschau 2021 schaffen!
  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    @srf: Wieso sind die Russen für WM und Olympia gesperrt, dürfen hier aber als Team Bolschunow mit 6 weiteren Läufern zum Sieg puschen? War extrem sichtbar, dass hier kein Einzel- sondern einTeamrennen stattfand.
    1. Antwort von Lukas Ehrensperger  (LuckyLuke)
      Ist doch klar, dass sich Läufer der gleichen Nation unterstützen. Und das haben die Russen bis zum Sturz kurz vor Ziel auch hervorragend gemacht. Werft nicht immer alle Athleten wegen eines Dopingvorwurfs in den gleichen Topf!
    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Die Russen sind in ganz, ganz vielen Sportarten an der WM nicht gesperrt. So dürfen sie beispielsweise im Eishockey, im Radsport, im ganzen Bereich der FIS (Langlauf, Ski Alpin etc) oder im Biathlon als Nation an den Start. Dies ganz einfach deshalb, weil die Athletinnen und Athleten die Dopingreglemente einhalten. Die Russen dürfen an Olympia und an der Leichtathletik-WM antreten, einfach unter neutraler Flagge.
  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Manificat (FRA) hätte man disqualifizieren müssen. In der Schlusskurve und auf der Zielgeraden hat er über 10 (!) Skatingschritte gemacht.
    Solche Klassikrennnen kann man schon seit Jahrzehnten nicht mehr ernst nehmen. Wer schaut heute noch Langlauf?
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Ohne solche Schritte wären nicht nur 2 Russen in der Abfahrt gestürzt, sondern alle Fahrer und dies gleich 4x.