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Langlauf Cologna: «Bin auf dem richtigen Weg»

Dario Cologna ist beim Alpencup in Chamonix (Fr) zum Abschluss des Renn-Wochenendes auf das Podest gelaufen. Nicht nur wegen diesem Resultat zog der Bündner nach den ersten Wettkämpfen seit seiner Fussverletzung eine positive Bilanz.

Legende: Video Dario Cologna beim Alpencup in Chamonix abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus sportpanorama vom 12.01.2014.

Drei Rennen bestritt Cologna beim Alpencup in Chamonix. Dabei vermochte sich der Münstertaler von Tag zu Tag zu steigern. Nach Platz 10 im Sprint vom Freitag (Aufgabe im Halbfinal) lief er am Samstag über 15 km klassisch auf Rang 4. Zum Abschluss schaffte er es im Skating-Wettkampf über 18,7 km als Dritter auf das Podest. Der Rückstand auf Sieger Mathias Wibault (Fr) betrug 5,7 Sekunden.

Sprunggelenk hält Belastungen stand

Wichtiger als die Resultate war für Cologna aber die Erkenntnis, dass das lädierte Sprunggelenk knapp drei Wochen vor den Olympischen Spielen in Sotschi den Belastungen standhielt. Entsprechend zufrieden war der 27-Jährige mit den ersten Härtetests nach seiner im November erlittenen Fussverletzung: «Es war ein gutes Wochenende. Ich bin auf dem richtigen Weg.»

Legende: Video Interview mit Dario Cologna abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.01.2014.

Schritt für Schritt nehmen

Auch Colognas Trainerin Guri Hetland beurteilt das Comeback positiv: «Dario hat noch kein Weltklasse-Niveau, aber es geht jeden Tag ein Stück besser.» Noch fehlt es dem Olympiasieger von Vancouver an Beweglichkeit und Kraft im rechten Fuss. In den kommenden Wochen will Cologna nun Schritt für Schritt zur alten Stärke zurückfinden.

Rückkehr in den Weltcup

Die nächste Etappe auf dem Weg zurück zur Topform soll am nächsten Wochenende erfolgen. Dann plant Cologna bei den Rennen im polnischen Szklarska Poreba seine Rückkehr in den Weltcup. Der letzte Schliff vor Sotschi will er sich schliesslich in Toblach holen. «In Szklarska Poreba erwarte ich noch nicht allzu viel von mir. In Toblach wäre ich dann aber schon gerne wieder ein bisschen weiter vorne klassiert», so Cologna.