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Fehlstart für Dario Cologna Klaebo und Nilsson werden ihrer Favoritenrolle gerecht

Legende: Video Klaebo und Nilsson setzen sich im Sprint durch abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2018.
  • Der Skating-Sprint in Toblach zum Auftakt der 13. Tour de Ski wird zur Beute von Johannes Klaebo (No) und Stina Nilsson (Sd).
  • Dario Cologna missglückt der Start in die Tour deutlich: Der Titelverteidiger scheitert bereits in der Qualifikation.
  • Bei den Frauen bleibt Laurien Van der Graaff im Halbfinal hängen, für Nadine Fähndrich bedeutet der Viertelfinal Endstation.

Als grosser Favorit auf den Tagessieg gestartet, bog Johannes Klaebo (No) im Final der Männer bereits als Erster auf die Zielgerade ein und verteidigte die Spitzenposition souverän. Der 22-jährige Sprintspezialist war bereits am Morgen in der Qualifikation der Schnellste gewesen und ist nun erster Leader der 13. Tour de Ski.

Einen ähnlich dominanten Auftritt lieferte bei den Frauen die Schwedin Stina Nilsson ab. Die Sprint-Olympiasiegerin von Pyeongchang distanzierte ihre Konkurrentinnen deutlich und sicherte sich die 60 Bonussekunden für den Etappensieg.

Durchwachsene Schweizer Leistung

Aus Schweizer Sicht wusste einzig Laurien van der Graaff zu überzeugen. Nach der souveränen Qualifikation für den Halbfinal schied die 31-jährige Schweizerin in ihrem Heat als Letzte aus. Am Ende reichte es van der Graaff so zu Rang 11. Nadine Fähndrich, der zweiten Schweizerin im Hauptfeld, fehlten im Viertelfinal 16 Hundertstel zum Weiterkommen.

Ärgerlicher Stockbruch bei Hediger

Viel Pech bekundete Jovian Hediger: In einem stark besetzten Viertelfinal-Heat hielt der Schweizer bis zum zweiten Anstieg gut mit, ehe ihm ein Stockbruch einen Strich durch die Rechnung machte. Am Morgen in der Qualifikation hatte er als 20. noch das beste Schweizer Resultat bei den Männern abgeliefert. Ebenfalls im Viertelfinal hängen blieb Jason Rüesch.

Legende: Video Der Stockbruch von Hediger abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus sportlive vom 29.12.2018.

Erst gar nicht über die Qualifikation hinaus schaffte es Dario Cologna. Der vierfache Tour-de-Ski-Sieger lief auf der 1,3 km kurzen Strecke lediglich auf Rang 54. Auf Tagessieger Klaebo fehlten Cologna im Prolog 7,36 Sekunden.

So geht es weiter

Bevor die Tour am Neujahrstag im Val Müstair gastiert, steht am Sonntag in Toblach ein weiteres Skating-Rennen (15 km für die Männer, 10 km für die Frauen) auf dem Programm.

Legende: Video Cologna: «Bin froh, dass der erste Sprint durch ist» abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2018.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 29.12.2018, 14:45 Uhr.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Widmer (Philipp Widmer)
    So ein Käse diese Bonussekunden im Sprint. Schliesslich ging es bei der Tour de Ski mal darum den komplettesten Langläufer zu suchen. Im jetzigen Format suchen sie einfach den komplettesten Sprinter - sie könnten ja auch den Jagdstart zur Alpe Cermis hinauf noch wegnehmen, sodass auch ja ein Sprinter die Tour gewinnt. Mag mich noch daran erinnern als es mal noch 2 Sprints gab, 2 Mitteldistanzrennen über 10 resp. 15km und vor allem ein Verfolgungsrennen über 30km Skating. Das war Musik!!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Im ganzen Wc Kalender wurden die Sprints ausgebaut.
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