Zum Inhalt springen

Header

Video
Bolschunow siegt nach Sturzchaos
Aus sportheute vom 30.01.2021.
abspielen
Inhalt

Johaug erneut geschlagen Bolschunow in Falun auch von Sturz nicht gestoppt

  • Alexander Bolschunow lässt in Falun die Konkurrenz im 15-km-Rennen hinter sich.
  • Dario Cologna wird als bester Schweizer 20.
  • Bei den Frauen gewinnt über 10 km die Schwedin Linn Svahn. Nadine Fähndrich nimmt den 24. Rang ein.

Auch ein Sturz kann Alexander Bolschunow in der momentanen Verfassung nicht vom Siegen abhalten. Im Massenstartrennen von Falun (SWE) über 15 km in der klassischen Technik stürzte er nach 21 Minuten auf der 2. Runde in Führung liegend. Er fiel an den Schluss der Spitzengruppe zurück. 5 Minuten und etliche Überholmanöver später lief er aber bereits wieder zuvorderst mit.

Video
Der Zieleinlauf von Bolschunow
Aus Sport-Clip vom 30.01.2021.
abspielen

Da auch im Schlusssprint niemand Bolschunow das Wasser reichen konnte, war der 2. Sieg in Falun innert 24 Stunden Tatsache. Am Freitag hatte er über dieselbe Distanz in der freien Technik triumphiert.

Young schwer gestürzt

Bolschunow war nur einer von vielen Athleten, die beim Massenstartrennen in Falun stürzten. Der Brite Andrew Young zum Beispiel durchbrach eine Werbebande und brach sich dabei den Oberschenkel.

Cologna schlecht belohnt

Die Plätze 2 bis 5 gingen nach Norwegen. Johannes Kläbo, Pal Golberg, Emil Iversen und Sjur Röthe sicherten sich diese Ränge. Bester Schweizer war Dario Cologna, der sich lange bei den vordersten Läufern hielt und mit 15 Sekunden Rückstand 20. wurde. Jason Rüesch und Roman Furger landeten auf dem 29. und 32. Platz.

Johaug wieder geschlagen

Bei den Frauen verpasste Topfavoritin Therese Johaug wie schon am Freitag den Sieg. Die Norwegerin musste sich im Rennen über 10 km nach Massenstart mit dem 3. Platz zufrieden geben. Am Vortag war sie noch 2. gewesen.

Video
Der Schlusssprint der Frauen
Aus Sport-Clip vom 30.01.2021.
abspielen

Ganz nach oben aufs Treppchen lief die Schwedin Linn Svahn. Sie überquerte die Ziellinie in einem knappen Finish unmittelbar vor der Russin Julia Stupak. Jessie Diggins, die am Freitag triumphiert hatte, nahm Rang 7 ein. Die einzige Schweizerin im Teilnehmerfeld, Nadine Fähndrich, wurde 24.

Am Sonntag geht es in Falun mit je einem Frauen- und Männer-Sprint weiter. SRF zwei überträgt ab 13:30 Uhr live.

SRF zwei, sportlive, 30.01.2021, 13:30 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beat Jost  (Boett51)
    Unverständlich, nicht zu akzeptieren, dass Bulschunov im Moment starten darf. Sein Ausraster hätte eine Sperre nach sich ziehen müssen.
    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Wieso? Die TV-Aufnahmen zeigen ganz klar, dass Mäki Bolschunow den Weg abgeschnitten hat. Eigentlich hätte man auch die finnische Staffel disqualifizieren müssen. Der Rempler im Ziel war nicht mit Absicht passiert. Auch da zeigen die TV-Bilder, dass die Bindungsplatte am Ski von Bolschunow gebrochen war und er nicht mehr bremsen konnte. Er hat sich trotzdem entschuldigt. Mäki und das finnische Team haben die Entschuldigung angenommen. Die FIS hat weitgehend korrekt entschieden.
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Wenigstens gibt es noch Bolschunow. Sonst hätten wir wieder ein rein norwegisches Podest. Das bei den Norwegern die Sportmedizin der Hauptgrund für die Dominanz ist ist wohl offensichtlich. Nun scheint es aber, dass auch andere Nationen aufholen. Bei den Frauen ist es gut ersichtlich, dass die verurteilte Dopingsünderin Johaug nicht mehr so dominant ist. Die Frage ist nur, ob sie weniger "nachhilft" oder ob die anderen sich besser zu helfen wissen.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Ach Hr. Derungs, schauen sie mal die Leistungen von Bolshunow in den letzten 4 Jahren an, kometenhafter Aufstieg mit 20, bei den Junioren nicht wirklich herausragend. Seit 4 Jahre top...ohne Einbrüche während der Saison. Ein Ausdauersportler kann im Normalfall nicht über Monate, von Woche zu Woche so vorne dabei sein. Ohne Doping unmöglich.
      Johaug wurde verurteilt, ja. Bolshunow und die Russen leider nicht, obwohl der Bolshunow im McLaren Bericht erwähnt wird.
    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Stefan Gisler: Na ja, da geht wohl ihre Phantasie mit Ihnen durch. Der McLaren-Bericht untersuchte den Zeitraum von 2011 bis 2016. Bolschunow trat aber erst 2017 ins Rampenlicht. Es ist nur schon deshalb nicht richtig, wenn Sie behaupten Bolschunow sei in diesem Bericht erwähnt worden. Zudem empfehle ich Ihnen den Spiegel-Beitrag mit dem Titel "Erfolge mit langem Atem", wo schön aufgezeigt wird, wie die "Sportmedizin" in Norwegen Wegbegleiter der Erfolge in Langlaufsport ist.
  • Kommentar von erwin schatt  (erwin.schatt)
    Alle spitzenlangläufer ohne ausnahme sind nicht sauber, nur weil sie nicht erwischt werden, heisst noch lange nicht das sie sauber sind.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Alle anderen Menschen sind ebenfalls nicht sauber, ausser jenem, der gestorben und auferstanden ist vor ca. 2000 Jahren.