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Die Schweizer Langläufer/innen vor dem Weltcup in Davos
Aus Sport-Clip vom 11.12.2020.
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Langlauf-Rennen in Davos Ein grosses Fragezeichen und viele Abwesende

Der Langlauf-Weltcup gastiert am Wochenende in Davos. Mit dabei sind zahlreiche Schweizer, andere Nationen fehlen hingegen.

Die Hoffnungen der Schweizer Langlauf-Fans ruhen beim Heim-Weltcup in Davos in erster Linie auf den Sprintern Jovian Hediger und Nadine Fähndrich. Zu reden gibt aber weiterhin die Absenz der Skandinavier.

Der Schweizer Männer-Cheftrainer Kein Einaste kommentierte das Fehlen der Norweger, Schweden und Finnen mit trockenem Humor: «Die beste Nation ist doch am Start.» Rückfrage: Die Russen? «Nein, die Schweiz», meinte der neue starke Mann bei den Schweizer Langläufern. Er weiss natürlich, dass dies nicht wirklich stimmt. Einaste meint aber auch: «Das Fehlen einiger Top-Nationen ist eine Chance für neue Stars.»

Programmhinweis

Verfolgen Sie die Skating-Sprints der Frauen und Männer in Davos am Samstag ab 13:35 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Viele gewichtige Absenzen

Tatsächlich könnten vor allem die besten Schweizer Sprinter von der vielerorts mit Unverständnis aufgenommenen Absage der Nordländer wegen des Coronavirus profitieren. Bei den Männern fehlen deshalb in Davos acht der zwölf Podestläufer vom Weltcup-Auftakt vor zwei Wochen im finnischen Kuusamo, bei den Frauen sogar deren zehn.

Jovian Hediger belegte im ersten Klassisch-Sprint den 6. Platz – hinter vier Norwegern und dem russischen Gesamtweltcup-Sieger Alexander Bolschunow.

Es war nicht das Ziel, schon jetzt in Topform zu sein, aber ich bin schon etwas weit weg.
Autor: Dario Cologna

Fragezeichen bei Dario Cologna

Wenig rechnet sich für einmal Dario Cologna aus, der im letzten Jahr mit dem 3. Platz über 15 km überzeugte. Sein Formaufbau ist auf die WM im Februar ausgerichtet. «Es war nicht das Ziel, schon jetzt in Topform zu sein, aber ich bin schon etwas weit weg», gab der vierfache Olympiasieger zu.

In Kuusamo belegte Cologna die Ränge 38, 29 und 30. «Es müsste sehr viel passieren, damit es ein sehr gutes Resultat gibt», ist der Bündner realistisch. «Wichtiger ist, dass ich einen Schritt in die richtige Richtung mache und das Gefühl besser ist als an den letzten Wochenenden.»

SRF zwei, sportlive, 11.12.20, 17 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, die coronabedingte Abwesenheit der Skandinavier ist schon etwas seltsam und mir fehlt da die Logik. Heute konnten die Athleten genau dieser Länder in Österreich im Biathlon gesehen werden. Auch im Ski-Weltcup in Frankreich treten diese Nationen an. Sind nur die skandinavischen Langläuferinnen und Langläufer anfälliger auf den Coronaviurs als in anderen Sportarten oder steckt da etwas anderes dahinter?
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    1. Antwort von Stephan Wenk  (nutzername)
      Vielleicht weil die Schweiz exorbitante Corona Fälle hat?! Statt auf die Anderen zeigen bei sich selbst vor der Türe kehren? Oder ist man auf diesem Auge plötzlich blind? Das Böse kanns nur im Ausland geben ;)
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    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Stephan Wenk: Na ja, Sie scheinen nicht gut informiert zu sein. Die Skandinavier bleiben auch dem Weltcup in Dresden (Deutschland) fern. Das hat also nichts mit der Schweiz zu tun und nichts mit "auf einem Auge blind sein". Die skandinavischen Biathleten starten dieses Wochenende in Österreich, wo aktuell die Fallzahlen deutlich höher sind als in der Schweiz. Und genau deshalb kommt schon die Frage auf, weshalb nur die Langläufer nicht antreten......
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    3. Antwort von Stephan Wenk  (nutzername)
      @Derungs, das stimmt so nicht. bei den gängigen Medien wie diesem Portal kann man entnehmen, dass die Schweiz aktuell im Verhältnis ca 30% mehr Ansteckungen hat.
      Eine andere interessante Zahl: in den USA haben sie 3000 Tote an einem Tag, die CH mit einem vierzigstel Einwohner über 100! Wir sind proportional so ziemlich am Ende aller Statistiken!
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    4. Antwort von Richard Liu  (richard-liu)
      Der Wettbewerbskalender des Biathlons wurde gegenüber der vergangenen Saison gestrafft. Es finden mehr Wettkämpfe an einem Ort, die Reisezirkus hält sich in Grenzen, und die Athleten können besser gegen die Aussenwelt abgeschirmt und vor Ansteckungen geschützt werden. Dieses Umdenken hat im Langlauf nicht stattgefunden.
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    5. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Biathlon hat den Kalender so umgestellt, damit viel weniger gereist werden muss. Sie sind auch immer zwei Wochen an demselben Ort. Somit kann die Bubble-Idee wirksamer umgesetzt werden. Mit Ski Alpin kann man das nicht vergleichen, da Corona auf einen Ausdauersportler deutlich negativere Auswirkungen haben könnte.
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    6. Antwort von Timo Bucher  (rasifix)
      ich hoffe mal die Skandinavier (so wie alle anderen natürlich auch) werden in dieser Zeit regelmässig und unangekündigt getestet. Ein Schelm der Böses denkt.
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