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Kläbo und Lampic gewinnen Klassisch-Sprints im Val di Fiemme
Aus Sport-Clip vom 04.01.2020.
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Sprint im Val di Fiemme Cologna ohne Exploit – Kläbo und Lampic doppeln nach

Dario Cologna bleibt im Klassisch-Sprint im Val di Fiemme im Viertelfinal hängen. Den Sieg sichern sich Johannes Kläbo (NOR) und Anamarija Lampic (SLO).

Dario Cologna hat es am vorletzten Tag der Tour de Ski verpasst, sich mit einem guten Ergebnis im Sprint im Gesamtklassement weiter nach vorne zu arbeiten. Der Münstertaler schied in seinem Viertelfinal-Heat als Sechster aus und konnte sich so nur 4 Bonussekunden gutschreiben lassen.

«Klar hat es nicht viele Bonussekunden gegeben, aber immerhin musste ich im Viertelfinal nicht allzu viel investieren», resümierte Cologna nach dem Rennen. Mit der auf Platz 29 ganz knapp überstandenen Qualifikation habe er sein Minimalziel für die 6. Etappe schon erreicht gehabt.

Kläbo doppelt nach

Wie schon beim Skating-Sprint in Lenzerheide ging der Sieg auch in der klassischen Technik an Johannes Kläbo. Mit einem sehr schnellen Ski am Fuss zog der Norweger auf der letzten Abfahrt an Sergej Ustjugow und Alexander Bolschunow vorbei und verwies die beiden Russen auf die weiteren Podestplätze.

In der Gesamtwertung liegen die 3 Tour-Podestanwärter nahe beieinander. Leader Kläbo und Bolschunow liegen nur eine Sekunde auseinander, Ustjogow weist einen Rückstand von 15 Sekunden auf. Vor der abschliessenden Etappe hinauf zur Alpe Cermis ist damit alles offen.

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die abschliessende Etappe der Tour de Ski am Sonntag live auf SRF zwei. Die Entscheidung um den Tour Sieg bei den Frauen fällt ab 13:00 Uhr, ab 15:15 Uhr sind die Männer an der Reihe.

Enttäuschung für Van der Graaff

Bei den Frauen blieb die letzte in der Tour verbliebene Schweizerin Laurien van der Graaff ebenfalls bereits im Viertelfinal hängen. Die Sprint-Spezialistin sah sich auf der Zielgeraden hinter der Schwedin Maja Dahlqvist eingeklemmt und kam so nicht über den 3. Platz hinaus.

Wie bei den Männern schlug auch in der Frauen-Konkurrenz mit Anamarija Lampic die Siegerin des Sprints in der Lenzerheide erneut zu. Hinter der Slowenin belegten Astrid Jacobsen (NOR) und Jessica Diggins (USA) die Plätze 2 und 3.

An der Spitze des Gesamtklassements bleibt es vor der letzten Etappe unheimlich spannend. Therese Johaug (NOR) liegt neu nur noch 3 Sekunden vor Jacobsen, mit 14 Sekunden Rückstand folgt die Russin Natalia Neprjajewa.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.01.2020, 11:15 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Lars Nilsson  (lars.nilsson@gmx.ch)
    Das Doping in der Langlauf Szene angekommen ist schon lange bekannt. Auffallend ist folgend: von totalen Dominanz in einem Jahr zu Bedeutungslosigkeit im nachfolgenden Jahr. Beispiel: Northug und Sundby. Johaug demnächst? Clostebol und Astmaspray sind die rel. harmlosen Auswuschsen.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Schade aber Dario Cologna fehlt ganz einfach die Endschnelligkeit, wie es die Russen und Norweger eben haben!
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Unheimlich diese Russen, Masse, in allen Bereichen vorne ob Distanz oder Sprint klasisch oder Skating. Vor allem die Dichte und dass auch sonstige Mitläufer vorne sind gibt zu denken und die Wahrscheinlichleit dass betrogen wird ist gross. Sind ja auch einige der Läufer schon vorbestraft.
    Schade für den Langlauf der fast wie Radfahren aussieht.
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    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Ein Langlauf, der wie Radfahren aussieht, habe ich noch nie gesehen. Vielleicht sollte einmal die "Tour de Franz" auf Langlaufschiern und die "Tour de Ski" auf Velos gefahren werden.
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    2. Antwort von Remo Fischer  (remi22)
      Weshalb erwähnen sie nur die Russen, die Norweger sind genau so gut und stark vertreten.
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    3. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Na ja, Adriano Iseppi hat es vor zwei Tagen erklärt. Hinter den Erfolgen steckt enorm viel Arbeit. Die russischen Athleten trainieren in verschiedenen Trainingsgruppen und absolvieren unabhängig voneinander extreme Trainingsumfänge. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Zudem werden seit dem Dopingskandal in Sotschi keine Athleten soviel kontrolliert wie die Russen. Solange sämtliche Dopingproben negativ sind gibt es nichts auszusetzen. Die Norweger mit ihrem "Asthma" sind da viel auffälliger.
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    4. Antwort von Franz Giger  (fjg)
      Herr Derungs, was einmal in den Köpfen ist bringt man halt nicht mehr raus. Erstaunlich ist jedoch schon, dass bei der ansonsten drückenden Überlegenheit der Asthma-Norwegen keine Fragezeichen gemacht werden.
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