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Von Siebenthal in den Top 20 Cologna in Lillehammer knapp neben dem Podest

Der Münstertaler wird in seiner Paradedisziplin über 15 km Skating Vierter. Die Siege gehen jeweils nach Norwegen.

Legende: Video Heimsieg für Roethe in Lillehammer abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.12.2018.

Dario Cologna hat auf den enttäuschenden Saisonauftakt reagieren können. Nachdem er am Freitag im Sprint nicht über Platz 73 hinausgekommen war, meldete er in seiner Paradedisziplin seine Ambitionen an.

3 Kilometer vor dem Ziel befand sich Cologna als Dritter noch auf Podestkurs. Der Russe Denis Spizow hatte im Finish aber die etwas besseren Beine, so dass der Münstertaler noch auf Platz 4 zurückfiel. Am Ende fehlten Cologna 10 Sekunden auf das Podest.

Legende: Video Cologna: «Meist brauche ich ein paar Rennen, um besser in Form zu kommen» abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.12.2018.

Doppelsieg für Norwegen

Nicht zu schlagen waren im 15-km-Rennen in Lillehammer die Einheimischen. Sjur Röthe setzte sich mit 6 Sekunden Vorsprung vor seinem norwegischen Landsmann Didrik Tönseth durch. Platz 3 ging an den Russen Spizow.

Ein starkes Rennen zeigte auch Roman Furger. Der Urner sammelte als 15. Weltcup-Punkte. Damit schaffte er auch die Limite für die WM-Distanzrennen in Seefeld. Toni Livers (45.) und Jonas Baumann (49.) verpassten die Punkteränge hingegen deutlich.

Johaug läuft erneut allen davon

Wie bei den Männern ging der Sieg auch bei den Frauen nach Norwegen. Eine Woche nach ihrem überlegenen Sieg in Kuusamo doppelte Therese Johaug in Lillehammer nach – diesmal nicht in der klassischen, sondern in der freien Technik.

Mit Startnummer 19 ins Rennen gegangen, musste sich Johaug lange gedulden, ehe ihr Sieg vor Heimpublikum feststand. Keine ihrer Konkurrentinnen konnte die Zeit der siebenfachen Weltmeisterin aber noch knacken.

Die Norwegerin Therese Johaug.
Legende: Erneut die Schnellste Die Norwegerin Therese Johaug. Imago

Von Siebenthal mit Steigerung

Am nächsten kamen Johaug jene beiden Schwedinnen, welche schon in Kuusamo den Sprung aufs Podest geschafft hatten. Ebba Andersson wurde Zweite (+9,2 Sekunden), Landsfrau Charlotte Kalla Dritte (+15,7 Sekunden).

Eine Steigerung gelang Nathalie von Siebenthal, die sich zum Auftakt mit dem 36. Platz hatte begnügen müssen. Die Berner Oberländerin lief als 17. in die Top 20 und deutete damit an, dass ihr der Skating-Stil noch immer mehr entgegen kommt als der klassische. Auf die Bestzeit von Johaug verlor Von Siebenthal 1:38 Minuten. Nadine Fähndrich verpasste die Weltcup-Punkte als 34. knapp.

Am Sonntag stehen in Lillehammer bei den Männern sowie bei den Frauen je ein Verfolgungsrennen an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10:25 Uhr, 01.12.2018

11 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Herr Iseppi BESTEB DANK für Ihre immer fundierten Kommentare. Die beweisen, dass Sie im LL-Sport über grosse Kenntnis verfügen. ier wird meistens nur über Sportler/innen gesprochen. Den Reporter nimmt man als gegeben zur Kenntnis. Hoffentlich dürfen wir noch lange von Ihrem Wissen profitieren.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Leider wird Langlauf immer mehr zu einer "Farcen Sportart" nach dem Motto "wer hat noch nicht, wer will einmal"!
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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Johaug ist eine Doperin und Betrügerin, sie hat im Sport nichts mehr zu suchen. Ihre Lippenpomadegeschichte tönt unglaubwürdig. Ich wünsche mir endlich eine Nulltoleranzregel. Wer Dopt wird schon beim ersten Mal lebenslänglich gesperrt. Verstehe nicht, dass die anderen Athleten/innen nicht klar ihre Verachtung für ehemalige Doper/innen zum Ausdruck bringen und sich weigern mit so einer zusammen zu starten.
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    1. Antwort von Sa Ma (Grotto)
      Ja ja diese ewigen ablehner ?? Einmal Doping ist einmal zuviel !!!!!! Auch für hübsche Langläuferinnen...
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Gebauer, jeder Mensch hat eine 2 Chance verdient, auch eine Sportler oder -in. Man sollte der Hebel ganz anderswo ansetzen. Jeder Sponsor muss den gleichen Betrag den er für einen Sportler oder ein Team ausgibt in der gleichen Höhe der Anti Doping Agentur bezahlen. Kontrolliert wird nur von Ausländischen Dopingfahnder, die wiederum wechseln den Standort alle 4 Jahre der grösste Teil der Preisgelder werden eingefroren bis Karriereende und erst dann Ausbezahlt.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      2.Teil/ Jeder Dopingfall wird der Justiz gemeldet und zum guten Schluss, alle Verbände und alle Sportarten sollen den gleichen Regeln unterstehen. Es kann nicht sein das ein Radfahrer aus dem Land C für das gleiche Vergehen härter bestraft wird als der aus dem Land F, was schon oft vorgekommen ist. leider sind auch die Doping Reglemente nicht immer Sauber!
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    4. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Alle Betrüger sind längst eingesperrt, nur haben viele Menschen noch nicht verstanden, dass unser ganzer Planet ein Gefängnis ist und sie selbst gerechterweise in diesem Gefängnis leben müssen ('begnadigte Doper' inklusive). Andere Verurteilen ist kein Weg daraus, doch anerkennen, dass ohne Gnade, Barmherzigkeit und vielen neunen Chancen es das nächste Mal besser zu machen, alles hoffnungslos ist, stellt den ersten Schritt dar.
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    5. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Herr Röthenmund, das ist ja alles lieb und nett. Fakt ist, Johaug wollte betrügen und ist noch so dreist der Öffentlichkeit eine idiotische Geschichte zu erzählen. Lippenpomade gekauft und der Arzt einer Profisportlerin liest den Beipackzettel nicht - ich bitte sie, wer glaubt so eine Geschichte? Ich bin mir sicher, Johaug würde wieder betrügen. Wer es einmal getan hat, tut es wieder. Das Dopingproblem kann nur mit einer Nulltoleranzstrategie gelöst werden.
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    6. Antwort von Herbert Hochueli (HerbertHochueli)
      Wieso sollte Johaug je willentlich Doping genommen haben??? Sie war ihren Konkurentinnen seit ihrer Juniorenzeit jeweils einen Schritt voraus und konnte sich von Jahr zu Jahr steigern. Und dies weil sie einfach vom Körper her (vorallem im Distanzbereich) andere Voraussetzungen hat. Sie nahm die Salbe weil sie im Trainingslager auf dem Gletscher extreme Fieberblatern hatte und nicht um ihre Duracell-Batterien von 100 auf 110% zu (über)laden! Go Therese, zeig es den ewigen Dopingnörgelern
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