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Bild 1 von 4. Hoffnungsträger. Nicht Star-Werfer Jon Lester spielt eine herausragende Saison, sondern plötzlich der bislang mittelmässige Jake Arrieta. Arrieta ist so gut, dass er sensationell im Rennen um die Wahl zum besten Pitcher der Saison mitmitscht. Bildquelle: Imago.
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Bild 2 von 4. Schrille Figur. Cubs-Coach Joe Maddon bestellt Zauberer in die Kabine, um das Team während einer schlechten Phase ein wenig aufzuheitern. Er lässt Flamingos durch sein Büro laufen und gibt Mottos für Auswärtsreisen vor - die Spieler laufen dann etwa in Superhelden-Kostümen, als Figuren aus «Star Wars» oder im Schlafanzug herum. Bildquelle: Imago.
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Bild 3 von 4. Altehrwürdig. Das Wrigley Field (Baujahr 1914) ist seit 1916 die Heimstätte der Chicago Cubs. Rund 42'000 Zuschauer finden im Stadion Platz. Bildquelle: Imago.
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Bild 4 von 4. Loser-Image abgestreift. Aus «Wrigleyville» wurde «Winnerville». Bildquelle: Imago.
Die Geschichte ist hollywoodreif. Am 6. Oktober 1945 nahm ein gewisser Billy Siamis seine Ziege mit ins Wrigley Field von Chicago zum 4. Spiel der World Series zwischen den Cubs und den Detroit Tigers. Weil sich aber Zuschauer am Geruch des Tieres störten, wurde dieses mit ihrem Besitzer aus dem Stadion geworfen. «Die Cubs werden nie mehr gewinnen», sprach Siamis.
Seither leidet der Klub unter «The Curse of the Billy Goat», dem Fluch von Billys Ziege. Die Cubs verloren besagtes 4. Spiel und mit 3:4 auch die Finalserie. Seither standen sie nie mehr im Final und warten seit 1908 auf einen Titel.
Film als gutes Omen?
Doch nun steht das erfolgloseste Profi-Team in Nordamerika erstmals seit 2008 wieder in den Playoffs. Experten trauen der jungen Truppe gar den Finaleinzug zu. Abergläubische verweisen auf eine Szene aus «Zurück in die Zukunft II» (1989), die am 21. Oktober 2015 spielt. Marty McFly und sein Rivale Biff blicken auf eine Videotafel mit der Schlagzeile: «Cubs win World Series».