Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA bekannt gab, gab es bereits mehr als 120 positive Dopingproben auf die Substanz Meldonium. Bei 27 dieser Proben handelt es sich gemäss dem russischen Sportminister Witali Mutko um Sportler/innen aus Russland. Eine davon ist die Tennisspielerin Maria Scharapowa, die den positiven Dopingtest Anfang März publik gemacht hat.
Seit Jahresbeginn verboten
Eine sehr hohe Fallzahl beim Nachweis von Meldonium im vergangenen Jahr hatte dazu geführt, dass der Wirkstoff von der WADA auf die Verbotsliste gesetzt wurde.
Die vor allem in den baltischen Staaten und Russland vertriebene Substanz soll die Durchblutung fördern und als Medikament unter anderem für Herzerkrankungen geeignet sein.