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Auch Gold im Team Deutsche Überflieger lassen der Konkurrenz keine Chance

Nach Eisenbichlers WM-Titel doppeln die DSV-Skispringer nach und siegen vor Österreich. Die Schweiz wird 7.

Sobald es an der Nordischen Ski-WM in Seefeld auf eine Sprungschanze geht, lässt Deutschland der Konkurrenz keine Chance. Nach dem Einzel-Doppelsieg von der Grossschanze und den beiden Goldmedaillen in der Nordischen Kombination hat das DSV-Team sein WM-Palmarès weiter ausgebaut: Im Team-Wettkampf von der Grossschanze liessen die Deutschen ihre Muskeln spielen.

1. Titel seit 18 Jahren

Karl Geiger, Richard Freitag, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler verwiesen Österreich und Japan um diskussionslose 56,6 bzw. 67,3 Punkte auf die Ehrenplätze. Letztmals hatte sich Deutschland 2001 Team-Weltmeister nennen dürfen. Damals dabei: die Springerlegenden Sven Hannawald und Martin Schmitt.

Schon zur Halbzeit hatte Deutschland rund 24 Punkte Reserve auf den ersten Verfolger Österreich herausgesprungen. Spätestens nach Geigers 2. Flug auf 130 Meter waren die letzten Zweifel am Sieg der Deutschen ausgeräumt. Bereits mit seinem ersten Sprung (129 m) hatte Geiger seine Farben in Front gebracht. In der Folge gab das deutsche Team seine Führung nicht mehr ab.

Eine herbe Enttäuschung setzte es für Polen ab. Mit den 3 Top-Springern Piotr Zyla, Kamil Stoch und Dawid Kubacki im Team wurden die Osteuropäer nur undankbarer Vierter.

Schweizer geben sich keine Blösse

Dass sie im Kampf um die Medaillen keine Rolle spielen würden, war im vorherein klar. Doch die Schweizer zeigte einen beachtenswerten Wettkampf. Für den Höhepunkt sorgte der frischgebackene Bronzemedaillengewinner Killian Peier: Mit Flügen auf 127 bzw. 128, 5 Meter unterstrich er seine Ambitionen als neuer Teamleader.

Auch Routinier Simon Ammann (125,5 m / 123 m) zeigte einen gelungenen Wettkampf. Andreas Schuler und Luca Egloff konnten hingegen mit der Weltspitze nicht mithalten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.2.2019, 14:35 Uhr

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