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Von Siebenthal vor Rücktritt? Johaug läuft Konkurrenz in Grund und Boden

Therese Johaug hat bei der WM in Seefeld den Skiathlon in überlegener Manier gewonnen. Nathalie von Siebenthal wird 18.

1. Start, 1. Sieg: Therese Johaug hat bei der WM in Seefeld im Skiathlon die Goldmedaille gewonnen. Und die Kronfavoritin tat dies nicht irgendwie. Nein. Die 30-Jährige lief die Konkurrenz regelrecht in Grund und Boden. Im Ziel nach 7,5 km klassisch und 7,5 km skating wies Johaug knapp eine Minute Vorsprung auf ihre Landsfrau Ingvild Östberg auf. Dritte wurde die Russin Natalia Neprjajewa.

Johaug hatte sich schon auf dem 4. Kilometer von der Konkurrenz abgesetzt und ihren Vorsprung anschliessend kontinuierlich ausgebaut. Für die Norwegerin, die wegen eines Dopingvergehens 18 Monate gesperrt gewesen war, ist es das insgesamt 8. WM-Gold.

Was ich klassisch gezeigt habe, war einfach nur peinlich.
Autor: Nathalie von Siebenthalnach Platz 18

Enttäuschte Von Siebenthal

Nathalie von Siebenthal, die einzige Schweizer Starterin, hielt sich über die ganze Distanz in der Region der 20. Position auf. Im Ziel resultierte für die Berner Oberländerin der 18. Rang.

Von Siebenthal ging danach mit sich sehr hart ins Gericht: «Ich komme überhaupt nicht auf Touren. Und was ich klassisch gezeigt habe, war einfach nur peinlich.»

Ich spüre nun, dass ich mehr investieren müsste.
Autor: Nathalie von Siebenthal

War's das schon?

Im Anschluss an das Rennen bestätigte sie ihre Aussagen im Anzeiger von Saanen, wonach sie kommenden Winter keine Weltcuprennen laufen wird und danach womöglich definitiv einen Schussstrich unter ihre noch junge Karriere zieht. «Das Ganze hängt mir mehr an, als dass es mir Freude macht», beschrieb sie das Leben im Weltcup-Tross. «Die Pause brauche ich jetzt wirklich.»

Die Chance auf eine Rückkehr beziffert Von Siebenthal derzeit nur mit 30 Prozent. «Der Langlauf ist mein Hobby. Ich spüre nun, dass ich mehr investieren müsste.»

Von Siebenthal bestätigte somit indirekt, dass sie ihre Karriere nicht mit letzter Konsequenz vorantreibt, um an die Spitze vorzustossen. «Derzeit fühle ich mich nicht bereit, den letzten Schritt zu tun. Mal schauen. Zeit bringt Rat», sagte Von Siebenthal.

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