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Ein russischer Langläufer in Sotschi 2014.
Legende: Unter Verdacht 290 Langläufer aus verschiedenen Ländern – auch der Schweiz. Keystone
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Doping-Enthüllung im Langlauf Sportmediziner Noack erklärt das Problem

Patrik Noack, Chefmediziner von Swiss Olympic, nimmt Stellung zu den neusten Aufdeckungen im Doping-Skandal.

«Uns beschäftigt vor allem, dass die Manipulation so einfach möglich ist», sagt Patrik Noack zu den neusten Enthüllungen im Doping-Skandal.

Am Sonntag war aus einem Bericht der ARD-Dopingredaktion und der Sunday Times hervorgegangen, dass eine Vielzahl der Langlauf-Medaillen bei Olympischen Spielen unter Dopingverdacht gewonnen wurde.

Schweizer wohl kaum betroffen

Unter den 290 Langläufern, die sich mit abnormalen Werten verdächtig gemacht haben, sollen sich auch Schweizer befinden. Zwar sagt Noack, dass man einen Schweizer Dopingfall «nie zu 100 Prozent ausschliessen kann». Dennoch ist der höchste Schweizer Sportmediziner überzeugt, dass kein Swiss-Ski-Athlet gegen die Regeln verstossen hat. Noacks Argumentation basiert dabei auf den aus dem ARD-Bericht bekannten Zahlen.

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Noack schliesst einen Schweizer Doping-Fall praktisch aus
Aus Sport-Clip vom 05.02.2018.
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Täuschung ist zu einfach

Ein grosses Problem in der Doping-Bekämpfung stellt gemäss Noack das Kontrollsystem dar. «Wenn es möglich ist, innerhalb von 12 Minuten eine Fälschung zu produzieren, dann ist das eine Katastrophe». Die Blut- und Urin-Proben seien das Kernstück der Doping-Bekämpfung, ist sich der Ostschweizer sicher.

Warum keine konkreten Namen?

Obschon sich die Doping-Schlagzeilen in den letzten Tagen und Wochen überschlugen, fehlten oftmals die Namen zu den verdächtigen Athleten. «Ich persönlich und viele andere von uns auch würden es begrüssen, diese Namen zu sehen, auch jene der Schweizer Athleten, die anscheinend auf der Liste stehen». sagt Noack. Es gebe aber einen Grund juristischer Natur, weshalb die Journalisten in der Regel darauf verzichten.

Video
Deshalb fallen keine Namen
Aus Sport-Clip vom 05.02.2018.
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Sendebezug: Radio SRF 1, Nachrichtenbulletin, 04.02.2017, 08:00 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Wirz  (uwi)
    Vor 2-3 Jahren hat ein ehemaliger Velofahrer gesagt sauber hast du an der Tour de France keine Chance verlierst immer viel Zeit weshalb sollen dann die ehrgeizigen CH Sportler immer sauber sein.
    Darum wie Bode Miller sagt freigeben niemand ist gezwungen seinen Körper so zu missbrauchen.
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    seit wann sind 18 % von 20 = 2 ? rechnen ist nicht jedermanns sache. aber da fängts ja schon an, mit herunterspielen der tatsachen. sogar in der schweiz. lasst euch einfach nicht erwischen und macht weiter so. go dario. :-)