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«Viele Menschen erreichbar» Lückenkemper fordert Erlaubnis für Proteste bei Olympia

Die deutsche Leichtathletin hat sich für freie Meinungsäusserung in den Stadien bei Olympischen Spielen ausgesprochen.

Sprinterin Gina Lückenkemper.
Legende: Will den Fussballern nacheifern Sprinterin Gina Lückenkemper. imago images

Top-Sprinterin Gina Lückenkemper will nach den Aktionen gegen Rassismus in der Bundesliga gleiches auch für die Olympischen Spielen 2021 in Tokio.

«Gerade bei einem so wahnsinnig wichtigen Thema wie aktuell der Rassismus-Debatte: Ja, auf jeden Fall. Gerade da haben die Sportler die Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen», sagte die EM-Zweite über 100 m von 2018 im ZDF.

Keine Werbung im olympischen Dorf

Proteste der Athleten sind während der Spiele nur teilweise erlaubt. Laut Regel 50 der Charta des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sollten das olympische Dorf sowie die Austragungsstätten «frei von Werbung oder jeglicher Art von Demonstrationen oder politischer, religiöser und rassistischer Werbung» bleiben. Freie Meinungsäusserung ist in Interviews oder den Sozialen Medien genehmigt.

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Archiv: Sportstars solidarisieren sich mit George Floyd
Aus sportflash vom 02.06.2020.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Elsa Tschopp  (Nimsay)
    Der Sport sollte von Politik und Meinungen frei bleiben. Sonst dürften auch Rassisten ihre Meinung äussern und dann wird's schwierig...
    Ausserdem würden dann die Sportler bei anderen Themen dasselbe wollen - und wer entscheidet dann welche erlaubt sind und welche nicht? Ist es bei allen erlaubt haben wir eine Meinungsschlacht und kein Sport-Wettbewerb mehr.
    Die Sportler haben auch sonst viel Aufmerksamkeit und können Interviews etc. dafür nutzen.
  • Kommentar von Rudolf Räber  (Eins)
    ok, aber, dann sollten die Sportler zu Fuss hinreisen und nicht den Flieger nehmen.
  • Kommentar von Hans Erb  (blackrose)
    sehr gut!!!!!!