Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung der 13. Etappe
Aus Sport-Clip vom 11.09.2020.
abspielen
Inhalt

13. Etappe der Tour de France Roglic baut seinen Vorsprung aus – Martinez gewinnt Etappe

  • Primoz Roglic (Jumbo-Visma) baut seinen Vorsprung im Gesamtklassement an der Tour de France aus.
  • Daniel Martinez (EF) gewinnt die 13. Etappe aus einer Fluchtgruppe heraus.
  • Marc Hirschi (Sunweb) zieht nach dem Exploit beim 12. Teilstück einen ruhigen Tag ein und reisst für einmal nicht aus.

Das «Maillot jaune» bleibt in slowenischer Hand: Primoz Roglic setzte beim Schlussaufstieg der 13. Etappe der Tour de France ein Zeichen. So konnte Vorjahressieger Egan Bernal (Ineos) das Tempo des 30-Jährigen nicht mitgehen und verlor 38 Sekunden. Einzig Tadej Pogacar (UAE) – neben Marc Hirschi der Shootingstar der Tour – hielt mit und liegt neu an 2. Stelle (+44 Sekunden) im Gesamtklassement. Bernal hat als 3. bereits 59 Sekunden Rückstand auf Roglic.

Martinez hat die besten Beine

Um den Etappensieg kämpften zwei Deutsche und ein Kolumbianer. Nachdem Maximlian Schachmann (Bora-hansgrohe) lange allein unterwegs war, wurde er von Daniel Martinez (EF) und Teamkollege Lennard Kämna wenige Kilometer vor dem Ziel gestellt und kurz darauf abgehängt. Martinez war im Sprint dann der stärkere Fahrer und sicherte sich den Etappensieg.

Franzosen verlieren weiter an Boden

Nachdem Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) bereits in den Pyrenäen seine Ambitionen auf den Gesamtsieg hatte begraben müssen, verloren die Franzosen auf der 13. Etappe weitere Hoffnungsträger: Guillaume Martin (Cofidis) verlor viel Zeit im Gesamtklassement und fiel weit zurück.

Noch schlimmer erwischte es Romain Bardet (AG2R). Der zuvor Viertklassierte fand nach einem frühen Sturz zwar zurück in das Peloton, konnte aber gegen Ende der Etappe das hohe Tempo nicht mitgehen. Am Abend wurde bekannt, dass Bardet die Tour gar aufgeben muss.

Auch Mollema muss aufgeben

Box aufklappenBox zuklappen

Der zuvor im 13. Gesamtrang positionierte Niederländer Bauke Mollema musste die 107. Tour de France aufgeben. Der 33-Jährige erlitt bei seinem Sturz nach rund 100 km der 13. Etappe einen Bruch des linken Handgelenks.

So geht es weiter

Am Freitag steht für die Fahrer ein abwechslungsreiches Teilstück an. Auf den 194 Kilometern von Clermont-Ferrand nach Lyon müssen fünf Anstiege überwunden werden. Das Haupthindernis ist der Col du Béal (2. Kategorie), ein weiterer Höhepunkt ist der fast 15 Kilometer lange Streckenabschnitt durch das Stadtgebiet von Lyon. Die Teams der Sprintspezialisten werden bemüht sein, Ausreissergruppen an der kurzen Leine zu halten.

SRF zwei, sportlive, 11.9.2020, 15:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Roglic und Pogacar sind einfach viel zu stark.. Irgendetwas kann da nicht stimmen!!
    So leicht wie den Berg hochradeln, sehr suspekt..
    Trotz all dem muss man sagen, dass es der Veranstalter sehr gut macht! Das noch keiner positiv aufs Corona Virus getestet worden ist, zeigt das sie einen guten Weg gefunden haben.Konnte nicht erwartet werden! Da muss man dem Comitee ein Kränzchen winden. Das finde ich toll! Könnte ein Vorreiter sein, für weitere Sportanlässe!
    Wir brauchen diese Grossanlässe!!!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Und wieder ist die dlovenische Rad-Grossmation den anderen überlegen, und dabei janfelte es sich um kurze Aufstiege. Was wenn es mal richtig schwer wird? Dann werden die beiden sauberen Slovenen den anderen Minuten abnehmen. Glaube einfach nicht an Wunder und Märchen, die beiden sind einfach viel zu überlegen, nicht die kleinste Schwäche so wie damals Armstrong, Froome, (auch suspekt), Pantani etc....steigen hoch ohne merklich Anstrengung....wohl nicht ganz sauber, beide.
    1. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      Ganz egal, wer und woher: Dass einer 3 Wochen konstant und immer besser als alle Anderen (die ja auch nur die Talentiertesten unter den Talentierten sind) ist - nein, ich glaube auch nicht an Wunder.
    2. Antwort von Kurt Eichenberger  (kic)
      Lieber Herr Gisler, ihr Märchen von der janfelnden, dlovenischen Grossmation ist amüsant zu lesen! Nicht ganz sauber, aber eben: amüsant ;-).
    3. Antwort von Guido Fontana  (Boxster)
      Nach 13 Etappen und vielen anspruchsvollen Anstiegen liegen die ersten 10 Fahrer innerhalb von 3 Minuten Rückstand auf Roglic..... ich sehe nur das Roclic eine sehr gute Form hat. Ich sehe aber nichts aussergewöhnliches. Ich geniesse diese Tour mit einem wirklich hervorragenden Hirschi und spannenden Etappen. Ihre unqualifizierten Kommentare können sie sich sparen....
    4. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      @Fontana, Roglic musdte nicht einbisschen aus der Reserve gehen, ist mit Pogacar dominant. Roglic oder Pogacar werden 1. Und 2. mit ein paar Minuten Vorsprung gewinnen. Bis anhin gab es keine sehr schweren Etappen. Wenns etwas schwieriger wird sind diebeiden Slovenen immer vorne, hat mit guter Form zu tun, da haben sie Recht aber woher kommt die,mit was und warum so viel besser als alle anderen.....würde dasmal etwas mit Distsnz hinterfragen