Zum Inhalt springen

Header

Video
Bernal verliert die Tour – Pogacar siegt am Grand Colombier
Aus sportpanorama vom 13.09.2020.
abspielen
Inhalt

15. Etappe der Tour de France Titelverteidiger Bernal verliert die Tour

  • Titelverteidiger Egan Bernal wird im Schlussaufstieg der 15. Tour-de-France-Etappe früh distanziert und verliert über sieben Minuten.
  • Auch Nairo Quintana muss abreissen lassen.
  • Den Tagessieg sichert sich der Slowene Tadej Pogacar im Sprint vor Landsmann und Leader Primoz Roglic.

Nach fünf Tour-de-France-Siegen in Folge dürfte die Ära Ineos (ex-Sky) in diesem Jahr zu Ende gehen: Captain Egan Bernal wurde in der 15. Etappe entscheidend distanziert. Der Kolumbianer büsste im Schlussanstieg auf den Grand Colombier 7:20 Minuten ein und fiel im Gesamtklassement aus den Top 10.

Video
Früh distanziert, erschöpft im Ziel: Bernal von der Rolle
Aus Sport-Clip vom 13.09.2020.
abspielen

Machtdemonstration von Jumbo-Visma

An der Spitze liegt weiterhin Primoz Roglic. Der Slowene verlor zwar den Schlusssprint gegen Landsmann Tadej Pogacar (UAE Emirates), verfügt aber über das stärkste Team: Seine Jumbo-Visma-Equipe hatte das Geschehen jederzeit im Griff.

Video
Pogacar vs. Roglic am Grand Colombier
Aus Sport-Clip vom 13.09.2020.
abspielen

Pogacar liegt als erster Verfolger 40 Sekunden hinter Roglic. Der drittklassierte Kolumbianer Rigoberto Uran (EF) hat bereits einen Rückstand von 1:34 Minuten.

Auch Quintana distanziert

Der 17 km lange Schlussanstieg war ein pures Ausscheidungsrennen der Gesamtklassements-Aspiranten. Neben Bernal verlor auch Nairo Quintana (Arkéa-Samsic) Zeit. Der dreifache Podest-Fahrer aus Kolumbien büsste 3:50 Minuten auf das Duo Pogacar/Roglic ein.

Auch die letzte leise Hoffnung der Franzosen, Guillaume Martin aus dem Cofidis-Team, verlor über drei Minuten. Bester Schweizer war Sébastien Reichenbach (Groupama-FDJ) als 16.

Video
Reichenbach: «Habe noch Chancen in drei Etappen» (frz.)
Aus Sport-Clip vom 13.09.2020.
abspielen

Ruhetag am Montag

Nach dem 2. Ruhetag am Montag folgt am Dienstag auf der Etappe von La Tour-du-Pin nach Villard-de-Lans ein ständiges Auf und Ab mit fünf Bergwertungen. Das Ziel befindet sich auf 1150 Metern über Meer.

SRF Livestream, 13.09.20, 15:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniel Gion  (dgion)
    Nach jedem Bericht über Radsport kommen die gleichen Beschuldigungen bezüglich Doping. Es ist wenn es um Geld/Ruhm/Existenzen geht immer und überall der Druck nach illegalen «Hilfen» da! Der Unterschied im Radsport zu z.B. Fussball ist das im Miliardengeschäft Fussball viel zu viele Interessen/Geld dahintersteckt und daher alles vertuscht, runtergespielt wird z.B. Fuentes, WM54, Dopingrazia Juventus Turin etc
    Doping im Fussball ist alleine für sich schon ein Miliardengschäft ...
  • Kommentar von Michail Schwolow  (MS25)
    Ich glaube ich muss da mal alle Doping Verdächtiger beruhigen. Wir erleben gerade die spannendste Tour seit Jahren wo die ersten 5 innerhalb von 2 Minuten liegen. Wenn man eine Tour gewinnen will, dann muss man zwangsläufig über 3 Wochen Top Leistungen bringen, ansonsten wird das nichts. Ist ja logisch. Siehe Yates vor ein paar Jahren am Giro. 3 Wochen überragend, einen rabenschwarzen Tag und weg ist man. Zudem wer in Form ist, ist in Form. Die verschwindet nicht von Heute auf Morgen!
  • Kommentar von Pesche Meyer  (Never give up)
    @Guido Fontana, man muss nicht gegen den Radsport sein, aber es ist einfach auffällig, was die 2 für konstante „Top Leistungen“ erbringen! Mir ist auch bewusst, dass man trotz Doping zuerst die Etappen so zu Ende fahren muss! Diese Leistungen werfen einfach Fragen auf und das ist mehr als verständlich!