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Zusammenfassung 17. Etappe
Aus Sport-Clip vom 14.07.2021.
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17. Etappe der Tour de France Machtdemonstration: Pogacar gewinnt Pyrenäen-Etappe

  • Tadej Pogacar hat auf der 17. Etappe der Tour de France in den Pyrenäen seine Muskeln spielen lassen und sich den Tagessieg gesichert.
  • Damit ist dem 22-jährigen Slowenen der Sieg im Gesamtklassement kaum mehr zu nehmen.
  • Am Donnerstag steht auf einer weiteren Pyrenäen-Etappe der Col du Tourmalet auf dem Programm.

War das bereits der entscheidende Schritt in Richtung eines abermaligen Tour-de-France-Triumphs? Gegen Tadej Pogacar war auf dem 17. Teilstück der Frankreich-Rundfahrt am französischen Nationalfeiertag kein Kraut gewachsen. Es ist für den 22-Jährigen der 2. Tagessieg in diesem Jahr nach seinem Erfolg beim Zeitfahren auf der 5. Etappe.

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Der erfolgreiche Antritt von Pogacar
Aus Sport-Clip vom 14.07.2021.
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Pogacar mit dem längsten Atem

Die Entscheidung um den Tagessieg bei der Bergankunft auf dem Col du Portet fiel wenige hundert Meter vor dem Ziel. Pogacar schüttelte mit Jonas Vingegaard und Richard Carapaz seine letzten Verfolger ab und überquerte die Ziellinie als Erster.

Kaum einholbare 5:39 Minuten beträgt der Vorsprung des Slowenen im Kampf um das Gelbe Trikot. Neuer Zweiter im Gesamtklassement ist der Etappenzweite Vingegaard. Pogacars bisher ärgster Verfolger Rigoberto Uran musste am brutalen Schlussanstieg abreissen lassen.

Geht noch etwas im Gesamtklassement?

Einzig am Donnerstag beim finalen Pyrenäen-Showdown – inklusive dem Col du Tourmalet – sowie beim Einzelzeitfahren am Samstag bieten sich noch Chancen für eine Aufholjagd, doch die scheinen angesichts Pogacars Dominanz und Konstanz beinahe aussichtslos. Trägt Pogacar Gelb bis nach Paris, wäre er der jüngste Doppel-Champion der Tour-Geschichte.

SRF zwei, sportlive, 14.7.21, 15 Uhr;

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Immer diese unsinnige Ablästerei. Ich habe auch erhebliche Zweifel am "100% sauberen Radsport". Allerdings gilt die Unschuldsvermutung so lange bis das Gegenteil bewiesen ist - auch für Pogacar. Ferner ist bei fast allen anderen Sportarten durchaus dieselbe Skepsis angebracht, weil dieselben Erfahrungen gemacht wurden....;-))
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @ Waeber: Der Traum vom sauberen Spitzensport habe ich schon lange aufgegeben.. Wäre schön ist es Leider nicht! Dasselbe sage ich auch über Fussball, Leichtathletik, Kraftsport, Kampfsport, Rudern, usw.. Das hat nichts mit unsinniger " Ablästerei" zu tun, die Vergangenheit hat doch das Gegenteil bewiesen.. Nicht einmal Armstrong spielte so mit seinen Gegner wie Pogacar gestern am Schlussaufstieg.Ich wünsche mir, dass er ein Jahrhunderttalent ist.Ich habe aber grosse Zweifel..Sehr grosse Zweifel!
    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Töbu Merz Ihr Vergleich Armstrong mit Pogacar ist weit hergeholt. Armstrong spielte mit seinen Gegnern, mit seiner speziellen Fahrweise zermürbte er seine Gegner am Berg. Der gestrige Schlussaufstieg, mit den jeweils gleichen Mustern der Angriffe von Pogacar, war für einen Schlussaufstieg nichts aussergewöhnliches. "Jahrhunderttalent" - da existiert mind. noch ein weiterer Name.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Der Radsport hat sich ab den 90ern selber demontiert. Allen voran Lance Armstrong, aber auch andere (Zülle, Virenque, Pantani usw.) haben dem Radsport alle Glaubwürdigkeit geraubt. Dass etliche Teamchefs aktueller Teams ehemalige Doper sind, macht die Sache noch schlimmer. Pogacars Sportlicher Leiter Neil Stephens war ein Hardcore-Doper, der noch heute behauptet, er habe gedacht das seien Vitaminpräparate. Für alle Fahrer, die nicht erwischt werden bleibt aber die Unschudsvermutung.
  • Kommentar von Heinz Scheidegger  (Linescio)
    Diese ewigen Anschuldigungen, Verdächtigungen und Unterstellungen im Radsport gehen mir sowas auf den Kecks.
    Es wird so viel kontrolliert wie in keiner anderen Sportart; es werden auch immer wieder Betrüger erwischt und dann für lange Jahre gesperrt oder aus dem Verkehr gezogen.
    Schaut euch doch mal andere Sportarten an und kommentiert dort..
    1. Antwort von Hans Fürer  (Hans F.)
      Etwas Verständnis für gewisse Gedanken ist nach den Erfahrungen, welche man mit Lance Armstrong gemacht hat, durchaus am Platz. Nach menschlichem Ermessen ist es halt kaum zu verstehen, dass nicht nur der Leader, sondern auch alle Vordersten am Ende dieser superstrengen Etappe im langen steilen Aufstieg zum Ziel kaum Zeichen von Anstrengung gezeigt haben.
    2. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Es wird auch beschissen wie in keiner anderen Sportart. Erwischt werden kleine Fische mit schlechter Planung.