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Zusammenfassung 19. Etappe
Aus Sport-Clip vom 16.07.2021.
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19. Etappe der Tour de France Zweiter Etappensieg für Mohoric – Dillier wird 14.

  • Matej Mohoric (Bahrain Victorious) gewinnt die 19. und damit drittletzte Etappe der 108. Tour de France solo.
  • Ein Angriff des Slowenen 23 km vor dem Ziel ist entscheidend, nachdem sich zuerst eine 20-köpfige Gruppe absetzte, die dann auf 12 Fahrer verkleinert wurde.
  • Mark Cavendish (Deceuninck-Quick-Step) kann seinen Rekord damit nicht in Libourne ausbauen.
  • Der Schweizer Silvan Dillier (Alpecin-Fenix) fährt als 14. Fahrer ins Ziel ein.

Matej Mohoric feierte auf der 19. Etappe seinen 2. Etappensieg im Rahmen der diesjährigen Tour de France. Der Slowene, der bereits das 7. Teilstück in Le Creusot solo für sich entschieden hatte, setzte sich auf den 207 km von Mourenx nach Libourne 58 Sekunden vor dem Franzosen Christophe Laporte (Cofidis) und dem Dänen Casper Pedersen (DSM) durch.

Dillier vorne dabei

Das Trio hatte zuerst einer 20-köpfigen Ausreissergruppe angehört, in der auch Silvan Dillier Unterschlupf gefunden hatte. Der Aargauer klassierte sich am Ende auf dem starken 14. Rang, weil er die Tempoverschärfung nicht mitgehen konnte und 26 km vor dem Ziel eine Zwölfergruppe ziehen lassen musste. Nur 3 km später gelang Mohoric der entscheidende Angriff.

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Die Zielankunft bei der 19. Etappe
Aus Sport-Clip vom 16.07.2021.
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Die Flüchtlinge schlugen den Sprintern um Rekordjäger Mark Cavendish in der Flachetappe ein Schnippchen. Das Feld mit den Sprintspezialisten sowie Leader Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) erreichte das Ziel mit einem Rückstand von über 21 Minuten. Der Brite muss damit auf die Schlussetappe in Paris hoffen, um den Rekord 35 Etappensiegen an der «Grande Boucle» alleine für sich beanspruchen zu können.

Noch ein Zeitfahren, dann Champs-Élysées

Weiter geht es am Samstag mit der vorletzten Etappe – einem Zeitfahren über 30,8 km von Libourne nach Saint-Emilion. Am Sonntag endet die 108. Tour de France zum 47. Mal mit der Zielankunft auf den Champs-Élysées, wo aller Voraussicht nach Dominator Pogacar zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg feiern darf.

SRF zwei, sportlive, 16.07.2021, 15:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Lieber Herr Derungs! Ich kritisiere nicht ich bin nur enttäuscht. Uebrigens bin ich ca. 6000 km gefahren in den letzten 2 Jahren! (Mit 70 Jahren).
    Mir muss niemand etwas vormachen.
    1. Antwort von Simon Stankowski  (Stan)
      Chapeau!
    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @max stadler: Hut aber vor Ihrer Leistung. Ich selber war selber Leistungssportler im Ausdauerbereich. Den Engadin-Skimarathon beispielsweise habe ich 10 x absolviert. Und genau deshalb verstehe ich Leute wie Sie nicht. Jeder der bei der Tour de France in Paris ankommt hat eine gewaltige Leistung erbracht. Und jeder hat in seinem Team eine andere Aufgabe. Dazu kommen Verletzungen und Pech. Da gibt es keinen Grund, enttäuscht zu sein. Jeder der Schweizer hat seine Aufgabe erfüllt, und das gut.
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Die Leistunen der Schweizer ist eine grenzenlose Entäuschung der letzte 3 Wochen.
    1. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      Küng ist nur im Zeitfahren stark, er kann nicht sprinten und ist ganz sicher kein Grimpeur. Im bisher einzigen Zeitfahren wurde er Zweiter hinter , Sie raten es, Pogacar.
      Hirschi hatte ohnehin ein völlig verpatzte Saison, stürzte, kugelte sich die Schulter aus und hatte dann täglich Helferaufgaben zu verrichten, Sie raten es, für Pogacar.
      Schär war z.T. aktiv, aber er ist nun mal ein Helfer. Bissegger hatte Pech im Zeitfahren und Dillier hat etwa ein Normalleistung gezeigt.
    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Na ja, lieber max stadler, wahrscheinlich haben Sie noch nie ein Fahrrad aus der Nähe gesehen, geschweige denn auf einem Rennrad gesessen. Vom Sofa aus lässt es sich leicht kritisieren. Aber Sie sind herzlich eingeladen sich selber zu beteiligen und es allen zu zeigen, wie man es besser macht. Ich werde in Zukunft Ihren Namen in den Ranglisten des Radsportes suchen.....
    3. Antwort von Guido Fontana  (Boxster)
      Ich mag mich noch erinnern an die Kommentare im Zusammenhang mit den grandiosen Leistungen von Marc Hirschi im letzten Jahr. Man verdächtigte ihn der Einnahme unerlaubter Mittel, man orakelte wie das denn möglich sei solche Leistungen zu erbringen. Jetzt ist die Situation so wie sie ist. Die Schweizer haben andere Aufgaben oder sind verletzt. Und siehe da: wieder nicht richtig… Es ist unglaublich was hier einige Leute von sich geben…….
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Derungs, lassen sie die Leute ihre persönliche Meinung kund tun und respektieren sie dies. Ob jemand aktiv Fussball spielt Velo fährt spielt doch keine Rolle.