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Küng vor der Flandern-Rundfahrt
Aus Sport-Clip vom 01.04.2023.
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2. Monument am Sonntag Flandern-Rundfahrt: 273 km, 6 x Pavé, 5 Schweizer und 3 Favoriten

Am Sonntag geht die 107. Flandern-Rundfahrt über die Bühne. Mit Stefan Küng, vier weiteren Schweizern und einem Favoriten-Trio.

1913 wurde die Flandern-Rundfahrt zum ersten Mal ausgetragen. 110 Jahre später steht am Sonntag die 107. Austragung des Frühjahrs-Klassikers in Belgien an. Beim zweiten der fünf Monumente des Radsports in dieser Saison erwartet die Fahrer ein strapaziöser Ritt und die Zuschauer ein Spektakel.

Die Strecke

Nach 6 Jahren Absenz starten die Profis wieder in Brügge anstatt in Antwerpen. Auf dem Weg nach Oudenaarde sind 273,4 Kilometer und 3227 Höhenmeter zu bewältigen. Auf die Fahrer warten insgesamt 6 Kopfsteinpflaster-Abschnitte und 19 Anstiege.

Die Favoriten

Die Liste der Topfavoriten ist kurz und umfasst nur 3 Namen. Es käme einer grossen Überraschung gleich, wenn am Sonntag in Oudenaarde der Sieger nicht Mathieu van der Poel (NED), Wout van Aert (BEL) oder Tadej Pogacar (SLO) heissen würde.

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Küng spricht über die Favoritenrolle der «grossen Drei»
Aus Sport-Clip vom 01.04.2023.
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Das Trio dominiert den Radsport seit einiger Zeit und stellte seine Vormachtstellung jüngst vor einer Woche beim E3 Harelbeke unter Beweis. Als die 3 Ausnahmefahrer 38 Kilometer vor dem Ziel das Tempo noch einmal erhöhten, vermochte niemand mitzuhalten. Van Aert sicherte sich den Sieg in einem Dreiersprint. Während Pogacar und Van Aert die Flandern-Rundfahrt noch nie gewonnen haben, strebt Van der Poel den 3. Triumph nach 2020 und 2022 an.

Die Schweizer

Im 175-köpfigen Starterfeld (25 Teams à 7 Fahrer) befinden sich auch 5 Schweizer. Silvan Dillier (Alpecin-Deceuninck), Filippo Colombo (Q36.5 Pro Cycling), Johan Jacobs (Movistar), Fabian Lienhard und Stefan Küng (beide Groupama-FDJ).

Der grosse Schweizer Hoffnungsträger

Vom Schweizer Quintett darf man von Küng klar am meisten erwarten. Der Thurgauer überzeugte im letzten Jahr sowohl bei der Flandern-Rundfahrt als Fünfter wie auch eine Woche später bei Paris-Roubaix als Dritter. Beim diesjährigen E3 Harelbeke fuhr der 29-Jährige lange an der Spitze mit und klassierte sich auf dem 6. Platz.

TV-Hinweis

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Die 103. Flandern-Rundfahrt zeigen wir Ihnen am Sonntag ab 14:00 Uhr live auf SRF zwei sowie in der SRF Sport App.

«Physisch bin ich definitiv dort, wo ich sein möchte», sagte Küng am Freitag gegenüber SRF: «Dementsprechend bin ich zuversichtlich für Sonntag. Ich weiss, was ich kann. Von allen Rennen in Flandern liegt mir die Flandern-Rundfahrt wohl am besten.» Wenn er von unvorhersehbaren Zwischenfällen verschont bleibe, so Küng, werde er vorne mitfahren können.

SRF zwei, Sportflash, 30.03.23, 20:00 Uhr;

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